Der Hype um Social Media und Web 2.0 scheint kein Ende zu nehmen. Online-Kommunikationsportale wie Twitter oder YouTube erhalten von den Medien viel Aufmerksamkeit. Sie vermitteln den Eindruck, als blogge die ganze Welt. Doch der Schein trügt: Denn obwohl gemäß der neusten ARD/ZDF-Online Studie 69,4 Prozent der Deutschen zumindest manchmal online sind, nehmen nur wenige aktiv am Web 2.0 teil, dem so genannten Mitmachnetz. Wie auch die Neue Zürcher Zeitung berichtet, sind die neuen Netzwerke alles andere als ein wachsender Trend.
2010
2010
Deutschland sucht …
… nicht nur den x-ten Superstar, das schönste Topmodel oder das Supertalent – nein, Deutschland sucht auch den Super-Arzt. Behauptet zumindest SZ-Redakteur Werner Bartens in der Kolumne „Medizin und Wahnsinn“ und nimmt damit Bezug auf die gängigen Ärztelisten. Dazu beschreibt Bartens das Zusammentreffen einer Männer-Sporttruppe, die die Wahl ihres Lieblingsspezialisten in Weiß begründet. Diese Argumentationen sind durchaus nicht immer nachvollziehbar – so wird ein geschmackvoller Teppich als ausschlaggebender Faktor für den Besuch eines Arztes genannt oder die Tatsache, dass der favorisierte Mediziner zusätzlich ein mongolisches Olympiateam betreut. Weiterlesen »
2010
Drei Fragen an …
… Christoph Kranich, Leiter der Fachabteilung Gesundheit und Patientenschutz der Verbraucherzentrale Hamburg
Im Vorfeld des Kliniksprechertages stellen wir Ihnen die Referenten näher vor. Dazu werden wir in den nächsten Wochen regelmäßig Kurzinterviews mit allen Experten veröffentlichen. Diese Woche berichtet Christoph Kranich im Interview mit kliniksprecher.de, worauf Krankenhäuser beim Beschwerdemanagement achten sollten.
kliniksprecher.de: Was sind die häufigsten Fragen, mit denen Krankenhauspatienten sich an Sie wenden?
Christoph Kranich: Patienten treten mit unterschiedlichen Anliegen an uns heran. Häufig suchen sie bereits vor einer Behandlung Rat, zum Beispiel bei der Wahl des bestmöglichen Krankenhauses. Durch die immense Flut an Informationen im Internet sind nämlich viele Patienten verunsichert und brauchen Orientierung. Während ihres Krankenhausaufenthaltes stehen wir ihnen ebenfalls zur Seite. Oftmals kennen sie ihre Rechte nicht oder sind unsicher, wie sie dem behandelnden Arzt ihre Anliegen mitteilen können. Auch nach der Behandlung bleibt die Verbraucherzentrale eine unabhängige Anlaufstelle bei Beschwerden jeder Art, beispielsweise beim Verdacht auf Behandlungsfehler.
2010
Loveparade: Zwei Wochen Ausnahmezustand
21 Tote, mehrere Hundert Verletzte und viele traumatisierte Teilnehmer sind die traurige Bilanz der Loveparade, die am Samstag, den 24. Juli 2010, in Duisburg stattfand. Annette Debusmann, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing der Malteser St. Anna gGmbH in Duisburg, war nach dem Unglück Ansprechpartnerin für Journalisten und organisierte den Besuch hochrangiger Politiker in ihrem Haus. Im Interview mit kliniksprecher.de berichtet sie von ihrer Arbeit in den vergangenen Wochen.
2010
Schöne neue Medizintechnik
Erst entdeckten IT-Unternehmen den Sport als Marktnische und animierten Fitnessmuffel mit Videospielen zu mehr Bewegung. Jetzt haben sie die Gesundheitsbranche ins Visier genommen und könnten bald Patienten mit interessanten Neuheiten überhäufen. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge tüfteln IT- und Elektronikhersteller derzeit an Erfindungen, die Betroffenen das Leben mit ihrer Krankheit erleichtern sollen.
In Kooperation mit Pharma-Experten wie Bayer oder Roche fertigen sie Medizin-IT mit Unterhaltungscharakter. Allein für Diabetiker sind folgende Entwicklungen im Angebot: Bayer und Nintendo testen in den USA gerade ein Videospiel mit integriertem Blutzuckermessgerät, das so genannte „Didget“. Eine iPhone-Software hat der Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson gemeinsam mit Apple entwickelt. Marktreif ist auch ein USB-Stick mit integriertem Blutzuckermessgerät von Bayer, dem indischen Softwarehersteller Wipro und Panasonic.