02
Feb
2012
Internet    von: Luislampe

Die Wahrheit über IGeL

Entspannende Musik und kleine Nadelstiche: Akupunktur ist ein klassisches Beispiel für eine Individuelle Gesundheitsleistung (kurz IGeL). Die gesetzlichen Krankenkassen kommen nicht dafür auf, Patienten müssen sie also selbst bezahlen. Etwa 350 dieser zusätzlichen Leistungen gibt es.

Problematisch ist, wenn manche Ärzte ihren Patienten eine mitunter nicht nötige Untersuchung nahelegen und dann abkassieren. Seit 2005 ist der Umsatz mit den Leistungen um 50 Prozent auf etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich gestiegen. Die Wut der zahlenden Patienten trifft jedoch nicht unbedingt die Ärzte, sondern die gesetzlichen Krankenkassen. Diese übernähmen bestimmte Leistungen nämlich nicht mehr, heißt es häufig, wenn Patienten in der Praxis zur Kasse gebeten werden. Um ihre Patienten vor vermeidbaren Kosten zu schützen, will der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen jetzt aufklären – und zwar mit fundierten Informationen zu den Individuellen Gesundheitsleistungen. Weiterlesen »

    30
    Jan
    2012
    Wissensmanagement    von: Langhans

    Buchempfehlung: „Weil du arm bist, musst du früher sterben“

    „Der mündige Patient gibt seine Eigenständigkeit auf, wenn er krank wird. Er begibt sich als Patient in die Hände der Medizin und liefert sich einem unbekannten System aus.“

    Diese Passage aus dem Vorwort des Buchs „Weil du arm bist, musst du früher sterben – der ohnmächtige Patient“ von Christoph Lohfert zeigt, wie sehr sich Anspruch und Wirklichkeit der Patientenautonomie unterscheiden. Der Autor, seit über 40 Jahren als Berater großer Krankenhäuser und Universitätskliniken tätig, zeigt schonungslos die Defizite im deutschen Gesundheitssystem auf.

    In Kliniken mangele es nicht an fortschrittlicher Medizin oder Forschung, sondern eher an funktionierender Organisation und sinnvollen Strukturen, so die These des Beraters. Schaden für den Patienten entstehe meist, weil Informationen falsch weitergegeben oder Therapien nicht koordiniert würden. Der berüchtigte ärztliche Fehler sei nur selten Grund für eine vermeidbare Schädigung eines Kranken.
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      26
      Jan
      2012
      Internet    von: Wagner

      Von der Idee zum Produkt

      Ungefähr 13 Jahre dauert es, bis ein neu entwickeltes Medikament auf den Markt kommt. Was in der Zwischenzeit alles passiert, erklärt ein kurzer Film der forschenden Pharmaunternehmen sehr anschaulich.

        23
        Jan
        2012
        Employer Branding    von: Langhans

        Trend und Risiko: Leihärzte in Kliniken

        Medizinermangel ist ein allgegenwärtiges Thema in der Fachpresse. Es fehlt jedoch nicht nur an niedergelassenen Ärzten, auch Kliniken beklagen vermehrt fehlendes Fachpersonal. Diesen Trend machen sich viele Mediziner zunutze – immer mehr arbeiten freiberuflich als Honorararzt für verschiedene Krankenhäuser. Inzwischen seien in Deutschland über 4.000 Ärzte auf Abruf tätig, wie die Rheinische Post und Zeit online berichten. Besonders gefragt: Anästhesisten und Internisten. Weiterlesen »

          16
          Jan
          2012
          Internet    von: Langhans

          Neue Internetadressen stehen zum Verkauf – .krankenhaus statt .de?

          Schon bald können Internetadressen mit nahezu allen Endungen Realität sein – wenn auch nur zu horrenden Preisen. Die Netzverwaltung „Internet Corporation for Assigned Names and Numbers“ (ICANN) gab letzte Woche den Startschuss für die dreimonatige Bewerbungsfrist. Weiterlesen »