Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag
30
Nov
2018
Allgemein    von: Lukas Wilke

Neue eHealth-Studie: Deutschland unter den Schlusslichtern

Von digitalem Fortschritt ist im deutschen Gesundheitswesen wenig zu spüren. So lautet das ernüchternde Fazit einer internationalen Digitalisierungsstudie, für die die Bertelsmann Stiftung 17 Länder unter die Lupe genommen hat. „Während Deutschland noch Informationen auf Papier austauscht und an den Grundlagen der digitalen Vernetzung arbeitet, gehen andere Länder schon die nächsten Schritte“, so erklärte Vorstandmitglied Brigitte Mohn den Umstand, dass die Bundesrepublik nur auf dem 16. Platz des Bertelsmann-Rankings landet.

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    11
    Okt
    2018
    Unternehmenskultur    von: Lukas Wilke

    #metoo-Debatte erreicht die Krankenhäuser

    Ein Jahr ist es her, dass die öffentliche Debatte um sexuelle Belästigung in Hollywood unter dem Hashtag #metoo Fahrt aufgenommen hat. Bis heute haben Millionen Menschen diesen Hashtag geteilt, um von ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung zu berichten. Das traurige Fazit: Ob Rundfunk und Fernsehen (WDR), ob Sport (Christiano Ronaldo) oder Politik (Brett Kavanaugh) – so gut wie kein Bereich unserer Gesellschaft ist von Vorwürfen dieser Art verschont geblieben. In einigen Branchen gibt es erste Ansätze, die Vergangenheit aufzuarbeiten, präventive Maßnahmen zu ergreifen und sich aktiv gegen sexuelle Belästigung und Gewalt jeder Art zu wappnen.

    Wie nun erneut das Ärzteblatt berichtet, macht die Diskussion auch vor den Krankenhäusern nicht Halt. Laut einer Studie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gaben 70 Prozent der befragten Frauen und Männer an, schon einmal Belästigung am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Am häufigsten berichteten die knapp 750 Teilnehmer demnach von herablassender (62 Prozent) sowie anzüglicher Sprache (25 Prozent), weitere 17 Prozent schilderten unerwünschte Berührungen. Vier Personen waren in ihrer beruflichen Laufbahn zudem sexuellen Übergriffen ausgesetzt.

    Als einen begünstigenden Faktor identifizieren die Autoren die traditionell starken Hierarchien in den Krankenhäusern und empfehlen neben einer Null-Toleranz-Politik vor allem eine geeignete Präventionsstrategie. Interessierten Lesern sei daher auch nochmal unser Beitrag auf kliniksprecher.de empfohlen.

      15
      Aug
      2018
      Psychiatrie    von: Lukas Wilke

      „Es liegt an uns, Aufklärungsarbeit zu leisten.“

      Am 24. Juli 2018 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Patienten in psychiatrischen Einrichtungen nur noch mit richterlicher Anordnung fixiert werden dürfen, sollte die Zwangsruhigstellung die Dauer von einer halben Stunde absehbar überschreiten. Geklagt hatten zwei Patienten aus Bayern und Baden-Württemberg, die während ihrer Unterbringung über einen längeren Zeitraum fixiert worden waren. Über die Herausforderungen und Chancen des Urteils haben wir mit Markus Wakulat, Leiter Unternehmenskommunikation des Landeskrankenhauses (AöR) und seiner Einrichtungen in Rheinland Pfalz, gesprochen.

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        02
        Aug
        2018
        Unternehmenskultur    von: lege artis

        #metoo ernst nehmen – gegen sexuelle Diskriminierung im Krankenhaus

        Zweifelsfrei hat die #MeToo-Bewegung in den vergangenen Monaten zu einer weltweiten Diskussion geführt, die das Thema sexuelle Belästigung in den Medien und in den Köpfen der Menschen zunehmend präsent macht. Doch während vor allem die Fälle in Hollywood für große Aufmerksamkeit sorgten, scheint die Auseinandersetzung mit dem Thema in Deutschland zu stocken. Dass auch in unserer unmittelbaren Umgebung, zum Beispiel am eigenen Arbeitsplatz, Übergriffe stattfinden, wird häufig ignoriert. Denn nicht jede Branche fühlt sich bei dem Thema angesprochen und schweigt lieber, anstatt das Gesprächsangebot der #MeToo-Bewegung anzunehmen. Dabei könnte eine ernsthafte und offensive Debatte über sexuelle Diskriminierung  die Zusammenarbeit grundlegend verbessern. Auch die Gesundheitsbranche nimmt bislang überwiegend die Rolle eines stillen Beobachters ein – das ist ein Fehler.

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          27
          Jul
          2018
          Krisenkommunikation    von: lege artis

          Seminar: Krisenkommunikation im Krankenhaus

          Das zweitägige Seminar „Krisenkommunikation im Krankenhaus“ zeigt der Geschäftsführung von Krankenhäusern und den verantwortlichen Kliniksprecher*innen, wie sie im Krisenfall agieren und kommunizieren sollten. Im Rahmen eines umfangreichen, realistisch inszenierten Planspiels werden Kenntnisse über den Umgang mit der Öffentlichkeit und den eigenen Mitarbeiter*innen vermittelt. Eine erfahrene Juristin aus einer der größten deutschen Kanzleien für Medienrecht erklärt den Umgang mit der Presse. Das Seminar findet am 16. und 17. Oktober 2018 in Münster statt. Anmeldungen zum Frühbuchertarif sind noch bis zum 31. Juli möglich.

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