In Zeiten eines rubrikweiten Ärztemangels und mit 5000 offenen Arztstellen in Krankenhäusern klingt folgender Ausspruch fast schon provokant: “Kliniken mit gutem Ruf haben keine Nachwuchssorgen” – so der Berliner Unfallchirurg Professor Axel Ekkernkamp im Interview mit der Ärzte Zeitung.
Und schiebt direkt hinterher, was ein gutes Krankenhaus eigentlich ausmacht: Es bietet ein offenes Arbeitsklima, sinnvolle Weiterbildungen und weist genügend Patienten auf, so dass die Mediziner viele Inhalte ihrer Qualifizierung abdecken können – und dabei sei es egal, ob sich das Haus in der Stadt oder in einer ländlichen Gegend befinde. Hauptsache, das Angebot stimmt.
Ein weiterer Meilenstein, um das Interesse von Bewerbern auf sich zu ziehen: familienfreundliche Strukturen, die es den Medizinern ermöglichen, Kinder zu bekommen und diese während der Arbeit auch gut betreut zu wissen. Realistische Wünsche, die in jedem Krankenhaus umsetzbar sind oder zu viel verlangt?
