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	<title>Kliniksprecher.de</title>
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	<description>Das Portal für Krankenhauskommunikation</description>
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		<title>Drei Fragen an&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsangebot]]></category>
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		<category><![CDATA[Zielgruppenanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Dr. Eva Baumann, Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der thalamo GmbH. 
&#220;ber welche Kan&#228;le erreichen Krankenh&#228;user potenzielle Patienten am  besten? Und welcher Instrumente bedarf es, um diese Kan&#228;le zu ermitteln? Dr. Eva Baumann ber&#228;t Gesundheitseinrichtungen in strategischer Kommunikation. Auf kliniksprecher.de erl&#228;utert sie, wie sich das Informationsverhalten der heterogenen Zielgruppe Patient erkunden l&#228;sst.
kliniksprecher.de: Welche Erkenntnisse gibt es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; Dr. Eva Baumann, Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der thalamo GmbH</strong><strong>. <a href="../wp-content/uploads/2010/09/Eva-Baumann1.bmp" rel="shadowbox[post-641];player=img;" title="Eva Baumann"><img class="alignright" title="Eva Baumann" src="../wp-content/uploads/2010/09/Eva-Baumann1.bmp" alt="" width="116" height="175" /></a></strong></p>
<p>&#220;ber welche Kan&#228;le erreichen Krankenh&#228;user potenzielle Patienten am  besten? Und welcher Instrumente bedarf es, um diese Kan&#228;le zu ermitteln? Dr. Eva Baumann ber&#228;t Gesundheitseinrichtungen in strategischer Kommunikation. Auf kliniksprecher.de erl&#228;utert sie, wie sich das Informationsverhalten der heterogenen Zielgruppe Patient erkunden l&#228;sst.</p>
<p><strong>kliniksprecher.de: Welche Erkenntnisse gibt es in der Wissenschaft dar&#252;ber, wie sich Patienten zum Thema Gesundheit informieren?</strong></p>
<p><strong>Dr. Eva Baumann:</strong> Versicherte und Patienten m&#252;ssen in der Gesundheitsversorgung zunehmend Entscheidungen selbst treffen. Daraus resultiert auch eine Ver&#228;nderung ihres Informationsverhaltens: Insgesamt sind sie aktiver geworden. Besonders das Internet er&#246;ffnet jenen, die gezielt suchen, vielf&#228;ltige Informations- und Kommunikationsm&#246;glichkeiten. Aber nicht jeder kann oder will sich gleicherma&#223;en mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen. Inwiefern alle Patienten diese Optionsvielfalt wahrnehmen und wie sich dies letztlich auf ihr Gesundheitsverhalten auswirkt, h&#228;ngt von vielen miteinander verwobenen Faktoren ab. Pauschale Aussagen &#252;ber das Informationsverhalten der Patienten lassen sich daher kaum formulieren. Sie richten ihr Handeln an ihren pers&#246;nlichen Interessen und Bed&#252;rfnissen aus und passen es flexibel ihrer jeweiligen Lebenssituation an.</p>
<p><span id="more-641"></span><br />
<strong>Wie k&#246;nnen Krankenh&#228;user mehr &#252;ber die Zielgruppe Patienten erfahren?</strong></p>
<p>H&#228;ufig wird vernachl&#228;ssigt, dass es f&#252;r die Reputation einer Klinik, und damit auch f&#252;r die Bereitschaft, sich hier behandeln zu lassen, wichtig ist, wie die Medien &#252;ber die Klinik berichten und welche Erfahrungen im Social Web kursieren. Medienbeobachtungen und Medienresonanzanalysen geben Aufschluss, wie h&#228;ufig und mit welchen Themen ein Krankenhaus zum Gegenstand der &#246;ffentlichen Diskussion wird. Neben Patientenbefragungen zeigen Analysen von Klinikbewertungsportalen, Blogs und Foren, welche Vorstellungen und Erwartungen aktuelle und potenzielle Patienten in Bezug auf die Klinik haben und welche Erfahrungen sie mit der hier geleisteten Versorgung gemacht haben. Diese Ergebnisse erm&#246;glichen es dann, die eigenen Leistungs- und Informationsangebote gezielt hieran auszurichten.</p>
<p><strong><br />
An welchen Stellen m&#252;ssten Kliniken in der Kommunikation mit ihren Zielgruppen nachbessern?</strong></p>
<p>Viele Kliniken haben die kommunikativen Herausforderungen bereits erkannt und ihre Aktivit&#228;ten intensiviert. Allerdings sind beispielsweise Imagebrosch&#252;ren und Informationsangebote im Internet  h&#228;ufig noch nicht optimal auf die Bed&#252;rfnisse der unterschiedlichen Patientengruppen abgestimmt. So kann eine erfolgreiche Kommunikation z. B. bereits an Sprachbarrieren ausl&#228;ndischer Patienten scheitern oder kulturelle und religi&#246;se Besonderheiten von Patienten mit Migrationshintergrund werden in der Kommunikation nicht angemessen bedacht. Oft liegt dies an einem unvollst&#228;ndigen Bild, das die Kliniken von ihrer eigenen Reputation und den Patientengruppen haben. Auch noch so gut gemachte Informationsangebote sind letztlich wertlos, wenn sie die jeweilige Zielgruppe nicht erreichen oder von ihr nicht verstanden werden. Nicht zuletzt in wirtschaftlicher Hinsicht ist es daher lohnenswert, verst&#228;rkt in fundierte Markt-, Kommunikations- und Zielgruppenanalysen zu investieren und die einzelnen Ma&#223;nahmen systematisch zu evaluieren.</p>
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		<title>Dabei sein ist alles – oder?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Röllin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[ARD/ZDF-Online Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hype um Social Media und Web 2.0 scheint kein Ende zu nehmen. Online-Kommunikationsportale wie Twitter oder YouTube erhalten von den Medien viel Aufmerksamkeit. Sie vermitteln den Eindruck, als blogge die ganze Welt. Doch der Schein tr&#252;gt: Denn obwohl gem&#228;&#223; der neusten ARD/ZDF-Online Studie 69,4 Prozent der Deutschen zumindest manchmal online sind, nehmen nur wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype um Social Media und Web 2.0 scheint kein Ende zu nehmen. Online-Kommunikationsportale wie Twitter oder YouTube erhalten von den Medien viel Aufmerksamkeit. Sie vermitteln den Eindruck, als blogge die ganze Welt. Doch der Schein tr&#252;gt: Denn obwohl gem&#228;&#223; der neusten <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=264" target="_blank">ARD/ZDF-Online Studie </a>69,4 Prozent der Deutschen zumindest manchmal online sind, nehmen nur wenige aktiv am Web 2.0 teil, dem so genannten Mitmachnetz. Wie auch die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/wenige_wollen_mitmachen_1.7232250.html" target="_blank">Neue Z&#252;rcher Zeitung</a> berichtet, sind die neuen Netzwerke alles andere als ein wachsender Trend.</p>
<p><span id="more-634"></span>In erster Linie gaben die Befragten der Studie an, das Internet sowie Web-2.0-Anwendungen haupts&#228;chlich zu nutzen, um sich zu informieren oder um sich abzulenken. Nur eine kleine Minderheit zwitschert regelm&#228;&#223;ig auf Twitter oder kommentiert aktuelle Ereignisse. Zwar besuchen rund 60 Prozent der Befragten regelm&#228;&#223;ig Blogs, aktiv beteiligen sie sich aber nicht daran. Nur gerade sieben Prozent finden es interessant, selbst Beitr&#228;ge zu schreiben und sie ins Netz hochzuladen.</p>
<p>Das Ergebnis der Studie scheint also nahezulegen, dass Blogs und Twitter gr&#246;&#223;tenteils passiv genutzte Dienste sind. Den Internetg&#228;ngern ginge es demnach eher darum, Informationen zu bestimmten Themen und Angeboten abzurufen zu k&#246;nnen anstatt selbst zu bloggen.</p>
<p>Krankenh&#228;user k&#246;nnten hier ankn&#252;pfen, indem sie mittels Webdiensten wie Twitter oder einem eigenen Blog ihre Patienten &#252;ber die neusten medizinischen Erwerbungen, spezielle Behandlungstechniken oder Besonderheiten ihres Hauses informieren. Sind diese Informationen durch einen bloggenden Mitarbeiter anschaulich verpackt und so mit einem pers&#246;nlichen Touch versehen, liefern sie den Patienten ein viel deutlicheres Bild des Krankenhauses als ein schlichter Internetauftritt. Dabei d&#252;rfen Kliniken aber auch nicht au&#223;er Acht lassen, dass l&#228;ngst nicht alle Patienten das Internet zur Informationsbeschaffung nutzen: Traditionelle Kommunikationswege, zum Beispiel Printprodukte, sollten daher auch weiterhin bedient werden.</p>
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		<title>Deutschland sucht &#8230;</title>
		<link>http://www.kliniksprecher.de/deutschland-sucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztelisten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertungsportale]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; nicht nur den x-ten Superstar, das sch&#246;nste Topmodel oder das Supertalent – nein, Deutschland sucht auch den Super-Arzt. Behauptet zumindest SZ-Redakteur Werner Bartens in der Kolumne „Medizin und Wahnsinn“ und nimmt damit Bezug auf die g&#228;ngigen &#196;rztelisten. Dazu beschreibt Bartens das Zusammentreffen einer M&#228;nner-Sporttruppe, die die Wahl ihres Lieblingsspezialisten in Wei&#223; begr&#252;ndet. Diese Argumentationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; nicht nur den x-ten Superstar, das sch&#246;nste Topmodel oder das Supertalent – nein, Deutschland sucht auch den Super-Arzt. Behauptet zumindest SZ-Redakteur Werner Bartens in der Kolumne <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/medizin-und-wahnsinn-deutschland-such-den-super-arzt-1.987904" target="_blank">„Medizin und Wahnsinn“ </a>und nimmt damit Bezug auf die g&#228;ngigen &#196;rztelisten. Dazu beschreibt Bartens das Zusammentreffen einer M&#228;nner-Sporttruppe, die die Wahl ihres Lieblingsspezialisten in Wei&#223; begr&#252;ndet. Diese Argumentationen sind durchaus nicht immer nachvollziehbar – so wird ein geschmackvoller Teppich als ausschlaggebender Faktor f&#252;r den Besuch eines Arztes genannt oder die Tatsache, dass der favorisierte Mediziner zus&#228;tzlich ein mongolisches Olympiateam betreut. <span id="more-629"></span></p>
<p>Die Beweggr&#252;nde, sich f&#252;r den einen oder anderen Arzt zu begeistern, seien mal dahingestellt, denn offensichtlich sind sie individuell und meist nicht repr&#228;sentativ. Interessant wird es jedoch an der Stelle, an der Patienten ihre Meinung zu bestimmten &#196;rzten, Praxen oder Kliniken im Internet kundtun. So wie bei dem Internetauftritt spickmich.de, auf dem Sch&#252;ler den Spie&#223; umdrehen und ihren Lehrern Noten verpassen, gibt es Portale, auf denen Patienten &#252;ber Daumen rauf oder runter f&#252;r medizinisches Personal, ihre Leistungen oder die Klinik insgesamt entscheiden.</p>
<p>Ob man sie guthei&#223;t oder nicht – diese Websites zu ignorieren, kann negative Folgen nach sich ziehen, denn: Immer mehr Patienten recherchieren im Internet und orientieren sich dabei auch am Urteil anderer. Regelm&#228;&#223;ig einen Blick auf die Portale zu werfen und bei andauernden schlechten Bewertungen der Ursache auf den Grund zu gehen, sollte heute daher ein selbstverst&#228;ndlicher Bestandteil der kommunikativen Arbeit an Krankenh&#228;usern sein – ebenso wie die regelm&#228;&#223;ige Pflege und Aktualisierung des eigenen Internetauftritts.</p>
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		<title>Drei Fragen an &#8230;</title>
		<link>http://www.kliniksprecher.de/drei-fragen-an-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Röllin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerde]]></category>
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		<description><![CDATA[ 
&#8230; Christoph Kranich, Leiter der Fachabteilung Gesundheit und Patientenschutz der Verbraucherzentrale Hamburg
Im Vorfeld des Kliniksprechertages stellen wir Ihnen die Referenten n&#228;her vor. Dazu werden wir in den n&#228;chsten Wochen regelm&#228;&#223;ig Kurzinterviews mit allen Experten ver&#246;ffentlichen. Diese Woche berichtet Christoph Kranich im Interview mit kliniksprecher.de, worauf Krankenh&#228;user beim Beschwerdemanagement achten sollten.
kliniksprecher.de: Was sind die h&#228;ufigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/08/Christoph_Kranich_web1.jpg" rel="shadowbox[post-590];player=img;" title="Christoph_Kranich_web"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-606" title="Christoph_Kranich_web" src="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/08/Christoph_Kranich_web1-116x175.jpg" alt="Christoph Kranich" width="116" height="175" /></a>&#8230; Christoph Kranich, Leiter der Fachabteilung Gesundheit und Patientenschutz der <a title="Verbraucherzentrale Hamburg" href="http://www.vzhh.de" target="_blank">Verbraucherzentrale Hamburg</a></strong></p>
<p>Im Vorfeld des Kliniksprechertages stellen wir Ihnen die Referenten n&#228;her vor. Dazu werden wir in den n&#228;chsten Wochen regelm&#228;&#223;ig Kurzinterviews mit allen Experten ver&#246;ffentlichen. Diese Woche berichtet Christoph Kranich im Interview mit kliniksprecher.de, worauf Krankenh&#228;user beim Beschwerdemanagement achten sollten.</p>
<p><strong>kliniksprecher.de: Was sind die h&#228;ufigsten Fragen, mit denen Krankenhauspatienten sich an Sie wenden?</strong></p>
<p><strong>Christoph Kranich:</strong> Patienten treten mit unterschiedlichen Anliegen an uns heran. H&#228;ufig suchen sie bereits vor einer Behandlung Rat, zum Beispiel bei der Wahl des bestm&#246;glichen Krankenhauses. Durch die immense Flut an Informationen im Internet sind n&#228;mlich viele Patienten verunsichert und brauchen Orientierung. W&#228;hrend ihres Krankenhausaufenthaltes stehen wir ihnen ebenfalls zur Seite. Oftmals kennen sie ihre Rechte nicht oder sind unsicher, wie sie dem behandelnden Arzt ihre Anliegen mitteilen k&#246;nnen. Auch nach der Behandlung bleibt die Verbraucherzentrale eine unabh&#228;ngige Anlaufstelle bei Beschwerden jeder Art, beispielsweise beim Verdacht auf Behandlungsfehler.</p>
<p><span id="more-590"></span></p>
<p><strong>Sie haben eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert. Inwiefern hilft Ihnen das bei Ihrer heutigen T&#228;tigkeit?</strong></p>
<p>Aufgrund der Ausbildung bin ich mit dem Krankenhausalltag vertraut. Ich wei&#223; also, wie der Hase l&#228;uft. Abgesehen von medizinischen Kenntnissen kenne ich also auch die Perspektive der Kliniken. Zudem habe ich P&#228;dagogik und Gesundheitsmanagement studiert, das brauche ich ebenfalls f&#252;r meinen Beruf.</p>
<p><strong>Sie leiten Seminare zu den Themen Patientenorientierung, Patientenrechte, Patientenbeteiligung und Beschwerdemanagement. Ihr Rat an Krankenh&#228;user: Wie sollten sie am besten auf eine Beschwerde reagieren?</strong></p>
<p>Krankenh&#228;user m&#252;ssen jede Beschwerde ernst nehmen. Den Kliniken sollte klar sein, dass der Patient nicht Objekt, sondern Partner ist. Ihn als blo&#223;en Fall abzustempeln, w&#228;re fatal. Es klingt paradox, aber durch die souver&#228;ne Behandlung einer Beschwerde schaffen Krankenh&#228;user Vertrauen. Sie st&#228;rken so die Bindung zum Patienten mit dem Resultat, dass er ein zufriedenerer und treuerer „Kunde“ sein wird als vorher. Au&#223;erdem w&#228;re auch die Einf&#252;hrung eines mehrstufigen Beschwerdesystems sinnvoll: Das Krankenhaus sollte erste Anlaufstelle bei einer Patientenbeschwerde sein und daf&#252;r einen unabh&#228;ngigen Mitarbeiter als Beschwerdebeauftragten einsetzen. Falls der Patient diesem nicht vertraut, sollte er sich an eine externe Stelle wenden k&#246;nnen, zum Beispiel an die Verbraucherzentrale. Kann sie auch nicht helfen, den Konflikt zu l&#246;sen, w&#228;re beispielsweise ein Ombudsmann auf Landesebene eine letzte Anlaufm&#246;glichkeit. Solche mehrstufigen Beschwerdesysteme gibt es schon in einigen L&#228;ndern Europas.</p>
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		<title>Loveparade: Zwei Wochen Ausnahmezustand</title>
		<link>http://www.kliniksprecher.de/566/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 13:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krisenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Dusiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Love Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Malteser]]></category>

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		<description><![CDATA[21 Tote, mehrere Hundert Verletzte und viele traumatisierte Teilnehmer sind die traurige Bilanz der Loveparade, die am      Samstag, den 24. Juli 2010, in Duisburg stattfand. Annette Debusmann, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing der Malteser St. Anna gGmbH in Duisburg, war nach dem Ungl&#252;ck Ansprechpartnerin f&#252;r Journalisten und organisierte den Besuch hochrangiger Politiker in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/08/03_Debusmann.jpg" rel="shadowbox[post-566];player=img;" title="Annette Debusmann"><img class="alignright size-full wp-image-567" title="Annette Debusmann" src="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/08/03_Debusmann.jpg" alt="Annette Debusmann, Leiterin Kommunikation und Marketing" width="170" height="113" /></a>21 Tote, mehrere Hundert Verletzte und viele traumatisierte Teilnehmer sind die traurige Bilanz der Loveparade, die am      Samstag, den 24. Juli 2010, in Duisburg stattfand. Annette Debusmann, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing der <a title="Malteser St. Anna gGmbH" href="http://www.malteser-stanna.de" target="_blank">Malteser St. Anna gGmbH</a> in Duisburg, war nach dem Ungl&#252;ck Ansprechpartnerin f&#252;r Journalisten und organisierte den Besuch hochrangiger Politiker in ihrem Haus. Im Interview mit kliniksprecher.de berichtet sie von ihrer Arbeit in den vergangenen Wochen.</p>
<p><span id="more-566"></span></p>
<p><strong>kliniksprecher.de: Wie und wann haben Sie von dem Ungl&#252;ck erfahren?</strong></p>
<p><strong>Annette Debusmann: </strong>Auf der Loveparade selbst. Der Malteser Hilfsdienst hat den Sanit&#228;tsdienst koordiniert und da ich dort in der Journalistenbetreuung t&#228;tig war, wurden wir &#252;ber die Einsatzleitung informiert.</p>
<p><strong>War Ihr Haus im Vorfeld auf die Loveparade eingestellt?</strong></p>
<p>Wir hatten uns vorher sehr intensiv mit der Loveparade besch&#228;ftigt. Von der Art der Verletzungen haben wir uns – &#228;hnlich wie auch beim Karneval – vor allem auf Alkohol, Drogen, Stauchungen oder Prellungen eingestellt. Als die Massenpanik ausgerufen wurde und klar war, dass schwerwiegendere Verletzungen eingetreten sind, habe ich den Klinikdirektor angerufen und ihm die ge&#228;nderte Situation mitgeteilt. Die Alarmierung der Krankenh&#228;user erfolgt automatisch – aber es war gut, dass wir uns kurz pers&#246;nlich abgestimmt haben.</p>
<p><strong>Welche Verletzungen hat Ihre Klinik versorgt?</strong></p>
<p>100 Verletzte wurden gleich am Samstag der Loveparade bei uns eingeliefert, davon mussten 60 station&#228;r aufgenommen werden. Die &#252;berwiegende Anzahl der Patienten hatte leichtere Verletzungen wie Verstauchungen oder Prellungen, einige aber auch schwere Bauchtraumen oder Knochenbr&#252;che. Wichtig war, die Patienten und die Angeh&#246;rigen sowohl medizinisch als auch psychologisch zu betreuen.</p>
<p><strong>Beschreiben Sie bitte die Zeit nach dem Ereignis.</strong></p>
<p>Noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag schrieb ich eine Pressemitteilung, die die Klinikleitung am Sonntagvormittag freigab. Normalerweise versende ich unsere Mitteilungen nur an die regionalen Redaktionen. Pl&#246;tzlich hatte sie eine ganz andere Relevanz, deshalb w&#228;hlte ich einen gr&#246;&#223;eren Verteiler mit den &#252;berregionalen Medien. In der ersten Woche nach dem Ungl&#252;ck war ich nur f&#252;r die Loveparade zust&#228;ndig, habe jeden Tag zehn bis zw&#246;lf Stunden Presseanfragen beantwortet und Ansprechpartner vermittelt. Aber auch intern gab es gro&#223;en Kommunikationsbedarf. Kaum hatte ich den H&#246;rer aufgelegt, waren schon wieder drei Anrufe in meiner Anrufliste. Wie viele Anfragen insgesamt kamen, kann ich nicht mehr sagen. Zum Gl&#252;ck sind wir hier im Team gut aufgestellt, so dass meine Kollegen mich aus dem eigentlichen Tagesgesch&#228;ft heraushalten konnten. Die vergangenen zwei Wochen waren wirklich Teamarbeit. Allein h&#228;tte ich das niemals geschafft.</p>
<p><strong>Was waren typische Anfragen?</strong></p>
<p>Es gab Fragen wie: Wie geht es den Patienten? Wie viele Verletzte sind bei Ihnen eingeliefert worden? L&#228;sst sich jemand interviewen? Ausl&#228;ndische Medienvertreter riefen auch an, vor allem aus den benachbarten Niederlanden. Wir hatten aber nur Patienten aus Mexiko und Tschechien. Mit diesen Medienvertretern f&#252;hrte ich die Interviews dann auf Englisch.</p>
<p><strong>Mussten Sie die Patienten teilweise vor aggressiven Medienvertretern sch&#252;tzen?</strong></p>
<p>Die Journalisten haben sich sehr fair verhalten, auch die Boulevardmedien. Lediglich ein Vertreter des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens hat einen Loveparade-Patienten vor der Radiologie abgefangen. Das hat mich sehr ge&#228;rgert – so etwas geht nicht. Wir unterst&#252;tzen gern bei Presseanfragen, aber der Schutz und die Genesung unserer Patienten gehen vor. Da habe ich auch die passenden Worte gefunden.</p>
<p><strong>Ihr Haus stand durch den Besuch von NRW-Ministerpr&#228;sidentin Hannelore Kraft, Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schr&#246;der, NRW-Innenminister Ingo J&#228;ger und dem Kanzleramtschef Ronald Pofalla besonders im Fokus. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Anfrage der Landesregierung &#252;ber den Leitenden Notarzt vermittelt wurde. Sicherlich war dies eine Auszeichnung f&#252;r uns. Die anderen H&#228;user hier in Duisburg haben aber auch hervorragende Arbeit geleistet, dort w&#228;ren die Politiker bestimmt ebenso willkommen gewesen.</p>
<p><strong>Was bedeutete dieser Besuch f&#252;r Sie als Pressesprecherin?</strong></p>
<p>Bei der Organisation hat mir zum Gl&#252;ck eine Kollegin geholfen. Wir erfuhren, dass die Politiker und ein Pool aus f&#252;nf Print- und TV-Journalisten mit einem Patienten sprechen m&#246;chten. In Abstimmung mit den behandelnden &#196;rzten haben wir einen Patienten angesprochen, der dazu bereit war.  Dar&#252;ber hinaus mussten eine Reihe weiterer Ma&#223;nahmen koordiniert werden, auch Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Flaggen vor unserem Haus auf Halbmast setzen oder Parkpl&#228;tze blocken. Sicherheitshalber haben wir auch die Cafeteria f&#252;r eine Pressekonferenz vorbereitet, denn drau&#223;en sah es sehr regnerisch aus. Um die Sicherheitsfragen hat sich die Polizei gek&#252;mmert. Abends haben quasi alle Nachrichtensendungen die Bilder und Interviews ausgestrahlt, dazu die Ver&#246;ffentlichungen online und am n&#228;chsten Tag dann auch in den regionalen und &#252;berregionalen Zeitungen. Das hat die Aufmerksamkeit der &#252;brigen Redaktionen nochmals stark auf uns gelenkt.</p>
<p><strong>Sie wurden in den vergangenen Wochen immer wieder mit den tragischen Ereignissen konfrontiert. Wie gehen Sie und Ihre Kollegen mit der Situation um?</strong></p>
<p>Privat schaue ich mir keine Berichte mehr &#252;ber die Loveparade an und lese nichts mehr zu dem Thema. Ich muss das jetzt erstmal alles verarbeiten – das geht in Duisburg vielen so. Als konfessionelles Haus haben wir Seelsorger, an die sich alle Mitarbeiter wenden k&#246;nnen und auch die Vorgesetzten achten darauf, dass die Kollegen Gespr&#228;chsangebote annehmen. Was mich sehr beeindruckt hat: Sofort nach der Veranstaltung gab es hier im Haus eine gro&#223;e Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen. Kollegen, die eigentlich im Urlaub waren oder dienstfrei hatten, waren sofort zur Stelle, als sie von dem Ungl&#252;ck h&#246;rten. Das tragische Ereignis hat uns als Gemeinschaft gest&#228;rkt.</p>
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		<title>Sch&#246;ne neue Medizintechnik</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst entdeckten IT-Unternehmen den Sport als Marktnische und animierten Fitnessmuffel mit Videospielen zu mehr Bewegung. Jetzt haben sie die Gesundheitsbranche ins Visier genommen und k&#246;nnten bald Patienten mit interessanten Neuheiten &#252;berh&#228;ufen. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge t&#252;fteln IT- und Elektronikhersteller derzeit an Erfindungen, die Betroffenen das Leben mit ihrer Krankheit erleichtern sollen.
In Kooperation mit Pharma-Experten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst entdeckten IT-Unternehmen den Sport als Marktnische und animierten Fitnessmuffel mit Videospielen zu mehr Bewegung. Jetzt haben sie die Gesundheitsbranche ins Visier genommen und k&#246;nnten bald Patienten mit interessanten Neuheiten &#252;berh&#228;ufen. Einem <a title="Branchen kreuzen ihr Erbgut" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/kooperationen-zwei-branchen-kreuzen-ihr-erbgut;2634085" target="_blank">Bericht des Handelsblatts</a> zufolge t&#252;fteln IT- und Elektronikhersteller derzeit an Erfindungen, die Betroffenen das Leben mit ihrer Krankheit erleichtern sollen.</p>
<p>In Kooperation mit Pharma-Experten wie Bayer oder Roche fertigen sie Medizin-IT mit Unterhaltungscharakter. Allein f&#252;r Diabetiker sind folgende Entwicklungen im Angebot: Bayer und Nintendo testen in den USA gerade ein Videospiel mit integriertem Blutzuckermessger&#228;t, das so genannte „Didget“. Eine iPhone-Software hat der Konsumg&#252;terhersteller Johnson &amp; Johnson gemeinsam mit Apple entwickelt. Marktreif ist auch ein USB-Stick mit integriertem Blutzuckermessger&#228;t von Bayer, dem indischen Softwarehersteller Wipro und Panasonic.</p>
<p><span id="more-561"></span>Sicher richten sich diese neuen Didgets, Apps und USB-Sticks in erster Linie an Betroffene. Doch auch Krankenh&#228;user geh&#246;rten zur Zielgruppe der IT-Firmen, berichtet das Handelsblatt. Denn das Gesch&#228;ft mit diagnostischen Ger&#228;ten sei lukrativ und dazu noch relativ konjunkturunabh&#228;ngig. Zudem fl&#246;ssen zwecks Modernisierung Milliarden in die Gesundheitssysteme – da l&#228;sst sich mit Medizintechnik viel Geld verdienen.</p>
<p>Sollten Kliniken mit der Anschaffung solcher Neuheiten lieb&#228;ugeln, ist ihnen eines sicher: Aufmerksamkeit. Denn Nachrichtenwert haben Ger&#228;te allemal, wenn sie in die Kategorie Elektronik mit gesundheitlichem Zusatznutzen fallen. Ob sie &#252;ber ihren Unterhaltungswert hinaus sinnvoll sind, muss sich erst noch zeigen.</p>
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		<title>Das Land, wo Milch und Honig flie&#223;en?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Röllin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r viele &#196;rzte, vermehrt auch f&#252;r Jungmediziner, ist die Schweiz das Land ihrer Tr&#228;ume. In der Hoffnung, dort bessere Arbeitsbedingungen vorzufinden, wandern viele Deutsche aus (vgl. Zeit Online-Artikel vom 22. Mai 2010). Aber ist es in der Schweiz tats&#228;chlich um so vieles besser als in Deutschland? Bei Schweizer Assistenz&#228;rzten &#252;berwiegt n&#228;mlich eher bittere Entt&#228;uschung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r viele &#196;rzte, vermehrt auch f&#252;r Jungmediziner, ist die Schweiz das Land ihrer Tr&#228;ume. In der Hoffnung, dort bessere Arbeitsbedingungen vorzufinden, wandern viele Deutsche aus (vgl. <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-05/mediziner-abwanderung" target="_blank">Zeit Online-Artikel</a> vom 22. Mai 2010). Aber ist es in der Schweiz tats&#228;chlich um so vieles besser als in Deutschland? Bei Schweizer Assistenz&#228;rzten &#252;berwiegt n&#228;mlich eher bittere Entt&#228;uschung als Freude am Beruf. „Es wird erwartet, dass wir uns alles gefallen lassen“, so ein Schweizer Assistenzarzt in einem Interview mit dem Magazin <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/0ce1caea-12cf-4a25-ab99-fb28bd22c106.aspx" target="_blank">NZZ Folio</a>. Die jungen Mediziner m&#252;ssen so einiges ertragen: Obwohl die w&#246;chentliche Arbeitszeit auf 50 Stunden begrenzt ist, sind 12-Tage-Schichten und &#220;berstunden keine Ausnahme. Im Gegenteil: Der Verband der Schweizerischen Assistenz- und Ober&#228;rztinnen und -&#228;rzte berichtet von F&#228;llen, in denen Chef&#228;rzte ihren Untergebenen empfehlen, nach der regul&#228;ren Arbeitszeit auszustempeln und trotzdem weiterzuarbeiten. Etliche Assistenz&#228;rzte nehmen diese unbezahlten &#220;berstunden in Kauf, um auf die Anzahl der Operationen zu kommen, die f&#252;r den Facharzttitel n&#246;tig sind.<span id="more-553"></span></p>
<p>Gem&#228;&#223; <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/0ce1caea-12cf-4a25-ab99-fb28bd22c106.aspx" target="_blank">NZZ Folio</a> hat bereits etwa die H&#228;lfte der Assistenz&#228;rzte in der Schweiz ein ausl&#228;ndisches &#196;rztediplom, davon stammen die meisten aus Deutschland. Gewohnt an schlechte Arbeitsbedingungen, sehen sie &#252;ber viele Unannehmlichkeiten hinweg. Dennoch sind auch in Schweizer Krankenh&#228;user die Bedingungen f&#252;r junge Mediziner hart. Vieles bleibt an ihnen h&#228;ngen: Als „Lakaien in Wei&#223;“ &#252;bernehmen sie die unbeliebten Nacht- und Wochenenddienste wie auch Sekretariatsarbeiten. Der daf&#252;r geb&#252;hrende Respekt bleibt jedoch aus: Denn obwohl sie rund 50 Prozent aller Klinik&#228;rzte ausmachen, gelten Assistenzmediziner als minderwertige Doktoren.</p>
<p>„Ich habe in einem halben Jahr 270 &#220;berstunden angesammelt“, so eine Assistenz&#228;rztin einer kleinen Kantonsklinik. „Mein Arbeitskollege hat innerhalb von zwei Jahren sogar 600 Stunden zu viel gearbeitet.“ F&#252;r die fachliche Schulung bleibt da nur wenig Zeit und die st&#228;ndige Belastung erh&#246;ht das Fehlerrisiko. Hinzu kommt, dass zahlreiche Chef&#228;rzte die Arbeit der Jungmediziner nicht sch&#228;tzen und sich nicht f&#252;r die Ausbildung der medizinischen Nachfolge interessieren. Die Ern&#252;chterung bei den jungen &#196;rzten ist gro&#223;. Etliche Medizin-Absolventen wechseln deshalb in die Forschung oder in die Industrie. Eine Stelle in einer Schweizer Klinik ist also keineswegs eine sichere Chance auf das gro&#223;e Gl&#252;ck &#8211; wie viele deutsche Mediziner annehmen – sondern oftmals ein R&#252;ckschlag.</p>
<p>Um die Frustration bei den Jung&#228;rzten abzubauen und wieder vermehrt Anw&#228;rter f&#252;r den Arztberuf zu begeistern, m&#252;ssen einige Ma&#223;nahmen ergriffen werden. Offensichtlich ist ein besserer Verdienst nicht alles; wichtiger sind stattdessen Anerkennung und gute Arbeitsbedingungen. Um dem &#196;rztemangel entgegenzuwirken, sollten Krankenh&#228;user also eine erstklassige Berufsperspektive f&#252;r den Medizinnachwuchs schaffen. Und an genau dieser Stelle k&#246;nnen sich deutsche Kliniken von ihrer Schweizer Konkurrenz abgrenzen: N&#228;mlich indem sie den Assistenz&#228;rzten hervorragende Ausbildungsbedingungen bieten und das entsprechend nach au&#223;en kommunizieren.</p>
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		<title>&#196;ltere Frauen im digitalen Abseits</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Röllin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppe Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Studie (N)Onliner Atlas 2010 dokumentiert die Initiative D21 die Nutzung des World Wide Web in Deutschland. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Internetnutzer landesweit deutlich vergr&#246;&#223;ert. 72 Prozent bzw. 48,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind bereits online. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, Tendenz steigend.
Diese eigentlich positive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Studie <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/nonliner-atlas-2010" target="_blank">(N)Onliner Atlas 2010</a> dokumentiert die Initiative D21 die Nutzung des World Wide Web in Deutschland. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Internetnutzer landesweit deutlich vergr&#246;&#223;ert. 72 Prozent bzw. 48,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind bereits online. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, Tendenz steigend.</p>
<p>Diese eigentlich positive Entwicklung hat aber eine Kehrseite: L&#228;ngst nicht alle Deutschen sind Teil der digitalen Gesellschaft. Gut jeder Vierte nutzt das Internet gar nicht – eine digitale Kluft entsteht. Jugendliche sind h&#228;ufiger im Netz als Senioren, Menschen mit Hochschulreife nutzen das Web &#246;fter als solche mit Hauptschulabschluss. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesl&#228;ndern, denn Ostdeutsche surfen weniger als Westdeutsche. Das hei&#223;t: Die Internetnutzung ist noch lange nicht selbstverst&#228;ndlich.<span id="more-547"></span></p>
<p>Ein Blick lohnt sich auch auf die geschlechtsspezifische Nutzung: Weniger als zwei Drittel der deutschen Frauen sind online. Dagegen sind rund 15 Prozent mehr M&#228;nner im Netz unterwegs. Mit zunehmendem Alter verst&#228;rkt sich dieser Unterschied sogar noch: Viele Frauen &#252;ber 50 Jahren verlieren den Anschluss an die digitalisierte Welt. Sie sind die gr&#246;&#223;te Gruppe, die das Internet nicht nutzt.</p>
<p>F&#252;r Gesundheitsdienstleister stellen sie jedoch eine wichtige Zielgruppe dar. Da sie &#252;ber das Internet nur schwer erreichbar sind, m&#252;ssen Krankenh&#228;user, Praxen und Apotheken auf anderen Wegen mit ihnen kommunizieren. Printprodukte wie Patientenbrosch&#252;ren oder Kundenmagazine haben also l&#228;ngst nicht ausgedient. Im Gegenteil: Bei der Erschlie&#223;ung &#228;lterer Zielgruppen sind sie geeignete Medien. Anderseits d&#252;rfen digitale Kommunikationswege nicht vernachl&#228;ssigt werden. Denn ein Leben ohne Internet ist bei der j&#252;ngeren Generation unvorstellbar. Eine schwierige Aufgabe, die es f&#252;r die deutsche Gesundheitsbranche zu bew&#228;ltigen gilt.</p>
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		<title>Darth Vaders gute Seiten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-WM]]></category>
		<category><![CDATA[Laienkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars]]></category>

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		<description><![CDATA[Er k&#228;mpft mit Verlust&#228;ngsten um seine Frau Padme, erlebt immer wieder dissoziative Episoden und schwankt gegen&#252;ber Freunden zwischen Idealisierung und totaler Abwertung: „Star-Wars“-B&#246;sewicht Darth Vader leide unter einer Borderline-Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung, behauptet der franz&#246;sische Psychiater Eric Bui in einem Interview auf sueddeutsche.de. Die psychische Erkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene zwischen extremen Gef&#252;hlspolen wechseln und instabile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er k&#228;mpft mit Verlust&#228;ngsten um seine Frau Padme, erlebt immer wieder dissoziative Episoden und schwankt gegen&#252;ber Freunden zwischen Idealisierung und totaler Abwertung: „Star-Wars“-B&#246;sewicht Darth Vader leide unter einer Borderline-Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rung, behauptet der franz&#246;sische Psychiater Eric Bui in einem Interview auf <a title="Darth Vader auf der Couch" href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/persoenlichsstoerung-bei-star-wars-helden-darth-vader-auf-der-couch-1.980371" target="_blank">sueddeutsche.de</a>. Die psychische Erkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene zwischen extremen Gef&#252;hlspolen wechseln und instabile zwischenmenschliche Beziehungen f&#252;hren.</p>
<p>F&#252;nf von neun Kriterien m&#252;ssten zutreffen, damit Experten eine Borderline-St&#246;rung diagnostizieren – bei Darth Vader seien sogar sechs Merkmale erf&#252;llt, sagt Eric Bui. Als Ausl&#246;ser macht der Psychiater den Verlust des Vaters und die fr&#252;he Trennung von der Mutter aus. Dass aus dem schillernden Jedi-Ritter Anakin Skywalker der r&#246;chelnde Darth Vader wird, h&#228;tte laut Eric Bui mit einer Therapie verhindert werden k&#246;nnen.<span id="more-538"></span></p>
<p>Mancher Mediziner mag anhand dieser Ferndiagnose die Nase r&#252;mpfen. Als aufmerksamkeitsheischend, populistisch oder gar der Karriere abtr&#228;glich werden solche &#196;u&#223;erungen in der Fachwelt h&#228;ufig abgetan. Wissenschaftlich fundiert seien seine Erkenntnisse nat&#252;rlich nicht, kontert Eric Bui im Interview. Doch eigne sich die Filmfigur-Diagnose hervorragend dazu, Studenten bestimmte Krankheitsbilder plastisch zu erl&#228;utern. Und nicht nur das: Der franz&#246;sische Psychiater bricht eine Lanze f&#252;r die Psychotherapie, die Anakin Skywalker vermutlich vor einem Wechsel auf die b&#246;se Seite der Macht bewahrt h&#228;tte.</p>
<p>Eric Buis Analyse macht Laien ein bestimmtes Krankheitsbild zug&#228;nglicher. Ein kluger Schritt, von dem alle, die komplexe Themen an ein fachfremdes Publikum kommunizieren m&#252;ssen, viel lernen k&#246;nnen: Warum nicht zum Start der neuen „Greys-Anatomy“-Staffel den Herzchirurgen die Operationsmethoden im TV kommentieren lassen? Oder zur Fu&#223;ball-WM ein Interview mit dem Sportmediziner zu Fu&#223;ballverletzungen f&#252;hren? Im eigenen Haus kosten solche Ma&#223;nahmen sicherlich &#220;berzeugungsarbeit. Redakteure, Leser und k&#252;nftige Patienten werden die anschaulichen Medizin-Lehrstunden jedoch zu sch&#228;tzen wissen.</p>
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		<title>„Froh zu sein bedarf es wenig“</title>
		<link>http://www.kliniksprecher.de/froh-zu-sein-bedarf-es-wenig/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Ärztinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Berufszufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; so titelt Felix Berth auf sueddeutsche.de. Wie ging das Lied doch gleich weiter? „Und wer froh ist, ist ein K&#246;nig“. Oder eine Frau. Zwei Studien von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung (DIW), der Universit&#228;t Bielefeld und der Universit&#228;t Konstanz ergaben: Frauen gen&#252;gt ein geringeres Gehalt als M&#228;nnern. Dar&#252;ber hinaus ist das weibliche Geschlecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; so titelt <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungleiche-bezahlung-frauen-wollen-es-nicht-anders-1.970388" target="_blank">Felix Berth auf sueddeutsche.de.</a> Wie ging das Lied doch gleich weiter? „Und wer froh ist, ist ein K&#246;nig“. Oder eine Frau. Zwei Studien von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung (DIW), der Universit&#228;t Bielefeld und der Universit&#228;t Konstanz ergaben: Frauen gen&#252;gt ein geringeres Gehalt als M&#228;nnern. Dar&#252;ber hinaus ist das weibliche Geschlecht offenbar der Ansicht, dass es auch tats&#228;chlich weniger verdienen sollte. Das Ergebnis &#252;berraschte sogar die Wissenschaftler. Diese &#196;u&#223;erungen standen &#252;brigens nicht in Zusammenhang mit dem Bildungsgrad der Probandinnen – studierte Frauen und ungelernte Hilfsarbeiterinnen antworteten hier einhellig.</p>
<p>Frauen erhalten im Schnitt 20 Prozent weniger Lohn als M&#228;nner – eine Tatsache. Dass sie diesen Unterschied allerdings tolerieren bzw. guthei&#223;en, steht auf einem ganz anderen Blatt. So empfanden befragte Frauen und M&#228;nner in einer der Studien ein bestimmtes Gehalt bei einem Arzt als gerechtfertigt. Bei einer &#196;rztin beurteilten sie einen niedrigeren Lohn als angemessen, obwohl alle begleitenden Umst&#228;nde gleich waren. Das Verfahren der Erhebung erfuhr im Nachgang zwar Kritik (vgl. Printausgabe der FAZ vom 10. Juli 2010), dennoch steht das Ergebnis der Studie nun erstmal und wurde medial vielfach aufgegriffen.<span id="more-530"></span></p>
<p>Wie <a href="http://www.kliniksprecher.de/die-zukunft-der-medizin-ist-weiblich/" target="_blank">kliniksprecher.de</a> bereits kommentierte, liegt die Zukunft der Medizin verst&#228;rkt in weiblicher Hand. Es wird angenommen, dass in etwa f&#252;nf Jahren eine gro&#223;e Welle junger &#196;rztinnen auf die Kliniken zustr&#246;mt. Ob diese Generation sich die Gehaltsunterschiede ebenfalls noch schweigend bieten l&#228;sst, bleibt abzuwarten. Kliniken tun aber schon heute gut daran, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Leistung zu bezahlen. Ein gegens&#228;tzliches Handeln k&#246;nnte sich sonst r&#228;chen, wenn der &#196;rztemangel an den H&#228;usern noch weiter fortschreitet: Eine ad&#228;quate W&#252;rdigung der geleisteten Arbeiten, und das nicht nur finanzieller Art, spricht sich schlie&#223;lich herum. In den guten Ruf von morgen schon heute einzuzahlen, ist daher sicherlich eine kluge Investition.</p>
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