Archiv für die Kategorie ‘Employer Branding’

Kommunale Kliniken: Überleben dank Öffentlichkeitsarbeit?

Montag, 01. Juli 2013

Die deutschen Krankenhäuser haben 2011 und 2012 wirtschaftlich keine guten Jahre erlebt. Der neue „Krankenhaus Rating Report“ des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) macht vor allem Verluste, gestiegene Personalkosten und den großen Investitionsstau dafür verantwortlich. Dem RWI zufolge geraten gerade kommunale Kliniken – auch in finanzstarken Landkreisen – in die roten Zahlen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat diese Gruppe von Krankenhäusern kürzlich näher untersucht. Bei der Frage nach den wahrscheinlichsten Zukunftstendenzen nannten die 40 interviewten Geschäftsführer kommunaler Kliniken unter anderem: Kostendruck durch die Diagnostic Related Groups (DRGs), die demografische Entwicklung und die zunehmende Notwendigkeit von Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit. (mehr …)

Whatchado – der etwas andere Guide zur Berufswahl

Montag, 25. Februar 2013

Screenshot WhatchadoGut ausgebildeten Nachwuchs rekrutieren: Das ist in der vom Fachkräftemangel geplagten Gesundheitsbranche ein ständiges Thema. Internet und Social Media sollen die rettenden Kanäle sein, in denen sich besonders junge Leute tummeln. Die Plattform Whatchado springt auf diesen Trend auf und ist ein gutes Beispiel für innovatives Personalmarketing. (mehr …)

Pflege im Krankenhaus: Innovative Modellprojekte

Mittwoch, 07. November 2012

Mieses Image, schlechte Arbeitsbedingungen, wenig familienfreundlich: Die Arbeit in der Pflege erfreut sich derzeit nicht allzu großer Beliebtheit. Der Bedarf an qualifiziertem Personal nimmt dagegen stetig zu: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts steigt die Zahl der offenen Stellen im Jahr 2025 auf über 150.000 an. Schon jetzt dauere es im Durchschnitt 115 Tage, eine freie Position zu besetzen, sagt die Arbeitsagentur.

Zeit also, die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und die Umstände in den Krankenhäusern zu verbessern. Ende Oktober präsentierte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf einer Fachtagung in Berlin ein neues Online-Portal mit dem etwas sperrigen Namen „Wegweisende Modelle zur Weiterentwicklung der Pflege im Krankenhaus“. Der Inhalt kann sich jedoch sehen lassen: In den drei Kategorien „Neue Arbeitsteilung“, „Familie, Freizeit und Beruf“ und „Lebensphasengerechtes Arbeiten“ stellt das BMG Modellprojekte aus unterschiedlichen Krankenhäusern vor. Diese Best-Practice-Beispiele sind vorab ohne Anspruch auf Vollständigkeit ausgewählt worden. (mehr …)

Arzt auf Probe

Montag, 22. Oktober 2012

Blut spritzt, die Leber versagt, Herzstillstand. Hektisches Gerenne im Operationssaal. Und zwischendurch vielleicht der ein oder andere kurze Lacher. Nicht bei einer richtigen Operation, sondern während eines Schnuppertags für Schüler – wie an der Mainzer Universitätsklinik, berichtete der Spiegel. Operiert und wiederbelebt wurde hier glücklicherweise nur eine Puppe. Man wolle junge Menschen für die Chirurgie begeistern und ein realistisches Bild vermitteln, so die Verantwortlichen auf Spiegel online. In Zeiten von Ärzte- und Pflegekräftemangel sind derartige Veranstaltungen sicherlich ein gutes Instrument, und das unter vielerlei Gesichtspunkten. Erstens: generelles Interesse für bestimmte Berufe im Krankenhaus wecken. Zweitens: sich als kompetenten, engagierten Arbeitgeber empfehlen. Drittens: Außenstehenden Einblicke in das Haus ermöglichen und damit bestenfalls für gute Mundpropaganda sorgen. (mehr …)

Generation Y im Krankenhaus – Revolution oder Strohfeuer?

Dienstag, 04. September 2012

Diese Frage haben wir, die Agentur lege artis, uns in den vergangenen Monaten öfter gestellt. Denn Studien, die sich mit den Bedürfnissen der Generation Y beschäftigen, häufen sich mittlerweile – sowohl die branchenübergreifenden als auch die krankenhausspezifischen Untersuchungen.

Vieles, was diese jungen Menschen – geboren zwischen 1981 und 1995 – auszeichnet, ist bereits bekannt: Sie sind selbstbewusst und zielstrebig, fordern geregelte Arbeitszeiten und akzeptieren nur ungern Überstunden. Ihr Blick auf Autoritäten unterscheidet sich stark von dem älterer Jahrgänge, beispielsweise der Babyboomer (1955-1965). So sind flache Hierarchien, kontinuierliches Feedback und regelmäßige Zielvereinbarungsgespräche für die Generation Y selbstverständlich. Ihre Macht beruht vor allem auf der Arbeitsmarktsituation. Weil der Fachkräftemangel auf dem Klinikmarkt besonders ausgeprägt ist, treten die sogenannten Ypsiloner in den Krankenhäusern offensichtlich besonders (selbstbewusst) in Erscheinung. (mehr …)