Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag

Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitskommunikation’

Rezension: „Revolutionary Hospital“ von Dr. Markus Horneber und Stefan Deges

Freitag, 27. April 2018

Der Arzt erscheint als lebensgroßes Hologramm im eigenen Wohnzimmer – wahlweise als Avatar oder als menschlicher Gesprächspartner, die elektronische Gesundheitskarte ist endlich eingeführt und statt künstlicher Hüften und Knien wird als Gelenkersatz körpereigenes Gewebe verwendet.

Die beiden Herausgeber von Revolutionary Hospital, Dr. Markus Horneber und Stefan Deges, entwerfen zu Beginn ihres Buchs eine optimistische und durchaus unterhaltsame Zukunftsvision des Gesundheitssystems. Dabei ist die Digitalisierung nur der Anfang. Horneber und Deges zeigen, wie editive Genetik, künstliche Intelligenz und Robotik die Versorgung tiefgreifend verändern werden. (mehr …)

Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz stärkt Patientenkommunikation

Mittwoch, 21. Februar 2018

„Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung verfügt über eine unzureichende Gesundheitskompetenz“, lautet das Ergebnis einer 2016 veröffentlichten Studie der Universität Bielefeld zum Thema Health Literacy (kliniksprecher.de berichtete). Als Reaktion auf das besorgniserregende Fazit haben Experten rund eineinhalb Jahre an einem Leitfaden zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz gearbeitet. Am Montag hat das Leitungsteam den „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ an den Schirmherren des Projekts, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), übergeben. (mehr …)

„Rettet die Medizin“ – eine Rezension

Donnerstag, 19. Oktober 2017

„Menschlichkeit, Qualität und ökonomisches Denken in der Medizin sind keine Widersprüche. Doch die Medizin ist in die Defensive geraten.“ Das behauptet zumindest der Arzt Peter P. Pramstaller. In „Rettet die Medizin“ analysiert und beschreibt er die Fehlentwicklung der Medizin in Folge der Ökonomisierung, bietet aber auch Lösungsansätze an – insbesondere für Mediziner.

Pramstaller ist Arzt, Wissenschaftler und Manager. Seine Sichtweise auf die Problematik der Weiterentwicklung des Krankenhauses wirkt daher stets interdisziplinär. Ihm zufolge ist es ein großer Fehler, dass Ärzte die Gestaltung ihres Arbeitsfeldes Politikern und Controllern überlassen und sich aufgrund mangelnder Managementkenntnisse als Entscheider zurückziehen. Die Folgen seien Unzufriedenheit bei Mitarbeitern und Patienten sowie sinkende Behandlungsqualität. Daher ruft Pramstaller explizit Mediziner auf, sich aktiv am Krankenhausmanagement zu beteiligen und damit letztendlich auch die Zukunft der Krankenhausökonomisierung zu gestalten – dem Buchtitel wird er damit mehr als gerecht. (mehr …)

Krankenhauskommunikation in Deutschland und in den Niederlanden: Publikation erschienen

Montag, 09. Oktober 2017

Was können deutsche und niederländische Krankenhäuser in puncto Kommunikation voneinander lernen? Diese Frage beschäftigte ein wissenschaftliches Forschungsprojekts des Zentrums für Niederlande-Studien der WWU Münster und der Kommunikationsagentur lege artis (Zeitraum 2014–2015). Der Schwerpunkt lag auf dem Bereich Onlinekommunikation. Die Ergebnisse finden sich jetzt in dem Band „Organisationskommunikation von Krankenhäusern online – Die Niederlande und Deutschland im Vergleich“ von Dr. Lisa Terfrüchte, Zentrum für Niederlande-Studien.

Bereits 2014 fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Praxis zu einigen der Forschungsfragen statt. Auf einer anschließenden Fachtagung mit Kommunikationsverantwortlichen aus Krankenhäusern wurden 2015 dann erste Erkenntnisse vorgestellt. Der kürzliche erschienene Band gibt nun eine wissenschaftliche Einordnung der Thematik und fasst die Ergebnisse in Aufsatzform zusammen. (mehr …)

Studie: Medizinisches Fachpersonal als Gatekeeper im privaten Umfeld

Montag, 02. Oktober 2017

Persönliche Gespräche mit medizinischen Experten sind eine der meistgenutzten Quellen, wenn es um die eigene Gesundheit oder die der Angehörigen geht. Doch was sind die Gründe dafür? Wieso werden Ärzte und Pflegepersonal auch außerhalb ihres Jobs zu Gesundheitsthemen befragt, obwohl unzählige andere Informationen zur Verfügung stehen? Eine Studie klärt auf. (mehr …)