Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitskommunikation’

Krankenhaus der Zukunft: Was es schon gibt und was noch kommt

Freitag, 21. April 2017

Eine nicht mehr ganz neue, aber durchaus inspirierende Lektüre für den Wochenausklang: Der Artikel „A prescription for the future: How hospitals could be rebuilt, better than before“ der britischen Wochenzeitschrift „The Economist“. Was ist dank Highspeed-Internet, modernen Überwachungstechnologien und Big Data schon heute möglich und wird sich künftig noch weiter entwickeln? Gibt es dann Mitarbeiter mit Headsets – wie im Johns Hopkins Hospital in Baltimore? Haben wir Sensoren, die registrieren, ob sich Mitarbeiter vor Betreten eines Patientenzimmers die Hände gewaschen haben – wie im Avon Hospital? Nutzen wir Organe aus dem Drucker? Fahren Wäscheroboter über den Flur? Ein spannender Blick in Gegenwart und Zukunft!

Buchtipp zum 10. Kliniksprechertag: „Heal Your Hospital“

Donnerstag, 09. März 2017

„Studierende für neue Wege der Versorgung“: So lautet der Untertitel des Buches „Heal Your Hospital“, das ein interdisziplinäres Autorenteam aus Witten im letzten Jahr im Mabuse-Verlag veröffentlicht hat. Neun Studierende aus verschiedenen Studiengängen der Universität Witten/Herdecke – neben der Medizin auch aus Politik, Wirtschaftswissenschaften und Philosophie – schildern ihre Sichtweise auf das Gesundheitswesen. Ein dringender Appell an alle Ebenen, sich mit den Themen und den offenen Fragen zu befassen. Absolut lesenswert!

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BZgA und Apotheken-Umschau unterstützen die Fastenzeit – Worauf verzichten Sie?

Donnerstag, 02. März 2017

Die vier Wochen vor Ostern sind traditionell ein beliebter Zeitraum, sich mit unliebsamen Gewohnheiten zu befassen und ihnen für eine kurze Zeit den Rücken zu kehren. Zwei Online-Portale wollen dabei Unterstützung bieten: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) setzt sich mit einer Online-Aktion für eine alkoholfreie Fastenzeit ein. Wer mitmachen möchte, kann sich auf der Internetseite der BZgA-Alkoholpräventions-Kampagne anmelden, seine alkoholfreien Tage pro Woche dokumentieren und beschreiben, wie leicht oder schwer das Durchhalten fällt. Das Team von „Kenn dein Limit“ wird die Teilnehmer jede Woche zum Durchhalten motivieren und beispielsweise alkoholfreie Rezepte als Alternative liefern. Auf dem Blog zur Aktion werden die „Kenn dein Limit“-Blogger zudem ihre eigenen Erfahrungen schildern.

Die Apotheken-Umschau hat ebenfalls einen Blog zum Thema gestartet: „Unser Reporter Roland Mühlbauer will 40 Tage lang drei Regeln einhalten: 10.000 Schritte am Tag, fünf Portionen Obst und Gemüse und keinen Alkohol trinken.“ Auf apotheken-umschau.de berichtet er bereits über seine ersten Erfahrungen.

Laut einer Forsa-Studie hält die Mehrheit der Deutschen das Fasten aus gesundheitlichen Gründen für sinnvoll. 59 Prozent der Befragten haben demnach bereits ein- oder mehrmals für eine längere Zeit auf Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet. Was verkneifen Sie sich in diesem Jahr? Wie wäre es beispielsweise mit Kaffee, der Süßigkeit am Nachmittag oder sonstigen „Lastern“ im Büro?

Gesundheits-Apps: TK prüft Wirksamkeit für Schmerzpatienten

Freitag, 24. Februar 2017

Apps können Schmerzpatienten tatsächlich helfen: Das legt zumindest eine Wirksamkeitsstudie zu Kopfschmerzen im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) nahe. Diesen ersten Test zur Wirksamkeit von digitalen Anwendungen – bisher wurden noch keine weiteren Apps vergleichbaren klinischen Tests unterzogen – hat die Migräne-App der TK bestanden: Über 90 Prozent der 176 Test-Nutzer spürten nach einem Zeitraum von drei Monaten eine deutliche Erleichterung. Die Anzahl der sogenannten Arbeitsunfähigkeitstage sank bei mehr als der Hälfte der Tester. (mehr …)

Studie: Verständliches und informatives Gesundheitssystem nötig

Freitag, 03. Februar 2017

Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld. Im klinischen Alltag könne geringes gesundheitsbezogenes Wissen die Kommunikation mit Patienten erschweren und gesundheitspolitische Probleme verstärken, heißt es in der Studie. Daher die klare Forderung der Autoren: Das deutsche Gesundheitssystem muss vor allem verständlicher und informativer werden! (mehr …)