Das Web 2.0 macht erfinderisch – gerade im Gesundheitsbereich. Erst kürzlich berichtete kliniksprecher.de über die Macher von washabich.de, die für Patienten unverständliche Befunde „übersetzen“. Nun hat eine Kollegin medien-doktor.de entdeckt: eine Website, auf der Medizinjournalisten medizinjournalistische Beiträge in Print-, TV-, Hörfunk- oder Online-Medien beurteilen. Entstanden ist das Projekt im November 2010 am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Erst kürzlich war medien-doktor.de für den Grimme Online Award 2011 nominiert.
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Archiv für die Kategorie ‘Journalismus’
Medizinjournalismus: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen
Dienstag, 12. Juli 2011Ein Berufsstand im Untergang?
Montag, 12. Juli 2010Journalismus im Jahr 2020: Die letzte Zeitung ist gestorben. Informationen holen wir uns kostenlos im Internet, in dem Bürgerreporter zu jedem denkbaren Thema bloggen. Eine Vision? Nicht wirklich – gerade hat der Unternehmer Daniel Holle die Medienplattform „Tvype“ gestartet. Dort laden Bürger Bild- und Filmmaterial unentgeltlich hoch, und Medien können sich zu Schleuderpreisen bedienen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ist entsetzt.
Viele erhofften sich durch das Internet eine neue demokratischere Informationskultur. Bilder, Filme, Artikel – die Veröffentlichung von Inhalten war im Web 2.0 plötzlich nicht mehr das Privileg weniger. Jeder Nutzer, der halbwegs technisch versiert war, konnte mitmischen. Die negativen Folgen werden jetzt erst deutlich: Wenn Bürgerreporter aus allen Ecken der Welt umsonst Material liefern, wer braucht dann noch teure Redakteure, Korrespondenten und Bildjournalisten?