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	<title>Kliniksprecher.de &#187; Journalismus</title>
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	<description>Das Portal für Krankenhauskommunikation</description>
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		<title>Medizinjournalismus: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 12:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Web 2.0 macht erfinderisch – gerade im Gesundheitsbereich. Erst kürzlich berichtete kliniksprecher.de über die Macher von washabich.de, die für Patienten unverständliche Befunde „übersetzen“. Nun hat eine Kollegin medien-doktor.de entdeckt: eine Website, auf der Medizinjournalisten medizinjournalistische Beiträge in Print-, TV-, Hörfunk- oder Online-Medien beurteilen. Entstanden ist das Projekt im November 2010 am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web 2.0 macht erfinderisch – gerade im Gesundheitsbereich. Erst kürzlich berichtete kliniksprecher.de über die Macher von<a title="Was hab' ich?" href="https://washabich.de/" target="_blank"> washabich.de</a>, die für Patienten unverständliche Befunde „übersetzen“. Nun hat eine Kollegin <a title="Medien Doktor" href="http://www.medien-doktor.de/" target="_blank">medien-doktor.de</a> entdeckt: eine Website, auf der Medizinjournalisten medizinjournalistische Beiträge in Print-, TV-, Hörfunk- oder Online-Medien beurteilen. Entstanden ist das Projekt im November 2010 am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Erst kürzlich war <a title="Medien Doktor" href="http://www.medien-doktor.de/" target="_blank">medien-doktor.de</a> für den <a title="Grimme Online Award" href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=7" target="_blank">Grimme Online Award 2011</a> nominiert.<br />
<span id="more-1908"></span></p>
<p>Die Gutachter der Plattform arbeiten nach einem Kriterienkatalog. Sie prüfen beispielsweise, ob Nutzen und Risiken einer Behandlung erwähnt und Belege für die Wirkung angeführt werden. Untersucht wird auch, ob der Artikel nur auf einer Pressemitteilung basiert. Darüber hinaus sind allgemeinjournalistische Kriterien wie Verständlichkeit, Aktualität und Richtigkeit der Fakten entscheidend.</p>
<p>Die Bewertungen offenbaren eine höchst unterschiedliche Qualität der wissenschaftsjournalistischen Beiträge: Dass bild.de mit einem Bericht zum Thema „Sexual-Hormone helfen gegen das Altern“ schlecht abschneidet, verwundert kaum. Als Grundlage diente dem Autor eine Medizinmeldung in einer englischen Boulevardzeitung. Doch dass die Nachrichtenagentur dapd bei einer Meldung zur Alzheimerforschung schlampt, dürften Leser nicht erwarten.</p>
<p>Die Website bietet einen reichen Fundus an Artikeln mit medizinischer Berichterstattung. Punkt für Punkt macht sie transparent, was gute von schlechten Beiträgen unterscheidet. Auch für Kliniksprecher ein interessantes Angebot: Vielleicht bieten einige Kriterien auch für eigene Pressemitteilungen künftig einen Maßstab.</p>
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		<title>Ein Berufsstand im Untergang?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalismus im Jahr 2020: Die letzte Zeitung ist gestorben. Informationen holen wir uns kostenlos im Internet, in dem Bürgerreporter zu jedem denkbaren Thema bloggen. Eine Vision? Nicht wirklich – gerade hat der Unternehmer Daniel Holle die Medienplattform „Tvype“ gestartet. Dort laden Bürger Bild- und Filmmaterial unentgeltlich hoch, und Medien können sich zu Schleuderpreisen bedienen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus im Jahr 2020: Die letzte Zeitung ist gestorben. Informationen holen wir uns kostenlos im Internet, in dem Bürgerreporter zu jedem denkbaren Thema bloggen. Eine Vision? Nicht wirklich – gerade hat der Unternehmer Daniel Holle die Medienplattform <a title="Tvype" href="http://www.tvype.com/de/" target="_blank">„Tvype“</a> gestartet. Dort laden Bürger Bild- und Filmmaterial unentgeltlich hoch, und Medien können sich zu Schleuderpreisen bedienen. Der <a title="DJV" href="http://www.djv.de" target="_blank">Deutsche Journalisten-Verband (DJV)</a> ist entsetzt.</p>
<p>Viele erhofften sich durch das Internet eine neue demokratischere Informationskultur. Bilder, Filme, Artikel – die Veröffentlichung von Inhalten war im Web 2.0 plötzlich nicht mehr das Privileg weniger. Jeder Nutzer, der halbwegs technisch versiert war, konnte mitmischen. Die negativen Folgen werden jetzt erst deutlich: Wenn Bürgerreporter aus allen Ecken der Welt umsonst Material liefern, wer braucht dann noch teure Redakteure, Korrespondenten und Bildjournalisten?</p>
<p><span id="more-498"></span>Der DJV befürchtet <a title="Schnappschuss vom Leser, Schnäppchen für die Medien" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-06/tvype-reporter-medien" target="_blank">Lohndumping</a>. Als die Bild-Zeitung „Leser-Reporter“ rekrutierte, vermuteten Polizei- und Rettungskräfte-Verbände zudem eine Zunahme von Gaffern, die mit Handykameras das Geschehen filmen. Wissenschaftler warnen schon seit längerem vor einem Verlust der Medienqualität, denn längst nicht jeder Bürgerreporter hat das handwerkliche und medienethische Wissen, über das ausgebildete Redakteure verfügen.</p>
<p>Auch PR-Verantwortlichen sollten die Billig-Reporter zu denken geben: Wer Pressearbeit betreibt, ist schließlich auf die Glaubwürdigkeit der Medien angewiesen. Dass die gerade erodiert, kann nicht im Interesse der Öffentlichkeitsarbeiter sein. Wir brauchen starke unabhängige Medien. Und wir brauchen Profis, die Journalismus als Beruf ausüben – und nicht als Hobby.</p>
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