Archiv für die Kategorie ‘Krisenkommunikation’

Krisenplanspiel der Agentur lege artis – jetzt online informieren!

Dienstag, 01. März 2016

In einer Krise ist schnelles und gewissenhaftes Handeln entscheidend – nicht zuletzt in Krankenhäusern. Mit dem Krisenplanspiel der Münsteraner Kommunikationsagentur lege artis können sich Verantwortliche in Krankenhäusern das nötige Rüstzeug für den Ernstfall spielerisch erarbeiten. Am Beispiel eines individualisierten, fiktiven Szenarios durchleben die Teilnehmer eine Krisensituation. Realistische Bedingungen – etwa die Folgen technischer oder menschlicher Fehler und unerwartete Wendungen – setzen das Team permanent unter Handlungsdruck. So testet der Krisenstab seine Zusammenarbeit und erfährt „live“, wo interne Schwachstellen liegen. Aufbauend darauf können die Teilnehmer im Anschluss einen Leitfaden für zukünftige Herausforderungen entwickeln.

Ausführlichere Informationen zum Krisenplanspiel finden Sie unter www.agentur-legeartis.de/krisenplanspiel. Hier können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen und erfahren mehr über den Verlauf sowie die konkreten Ziele des Spiels. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, ein individuelles Angebot anzufordern.

Wie gelungene Krisen-PR einen Shitstorm verhindern kann

Dienstag, 04. März 2014

Eine Raupe im Salat eines beliebten Restaurants ist unhygienisch und mehr als unappetitlich. Wird dann auch noch ein entsprechendes Video bei Facebook gepostet, scheint ein Shitstorm heutzutage eigentlich unvermeidlich. Es sei denn, eine gelungene Krisen-PR kommt dem zuvor. Dass das klappen kann, bewies jetzt die Restaurantkette „Vapiano“, wie der Branchendienst „Meedia“ berichtet. (mehr …)

Erste Hilfe: Krisenkommunikation

Mittwoch, 15. Juni 2011

Das Web 2.0 hat den Umgang von Krankenhäusern mit Krisen verändert. Immer mehr Patienten machen ihrem Ärger schnell in verschiedenen Foren Luft – die Anmerkungen sind damit vielen Nutzern zugänglich. Was also tun, wenn’s brennt? Auch wenn es Mut erfordert: Kliniken sollten transparent kommunizieren und auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. kliniksprecher.de hat zehn Tipps zusammengestellt, die in Krisensituationen hilfreich sind:

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EHEC: Krankenhäuser am Limit

Dienstag, 07. Juni 2011

Ob Sprossen oder Gurken – die Infektionsquelle für den gefährlichen Darmkeim EHEC ist immer noch ungeklärt. Die norddeutschen Kliniken arbeiten unterdessen an den Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit. Finanzielle Hilfen fordert deshalb die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), damit die Häuser die Folgen des Ausbruchs überhaupt bewältigen können. „Die Kliniken machen heute alles, was für die Versorgung der Erkrankten notwendig ist – ohne Rücksicht darauf, ob sie ihre Leistungen am Ende von den Krankenkassen auch vergütet bekommen“, wird DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum in der Rheinischen Post zitiert.

Eine berechtigte Forderung. Doch wer soll im Zweifel für diese Leistungen bezahlen? Nach zahlreichen Kürzungen im Gesundheitssystem arbeiten viele Kliniken ohnehin am finanziellen Limit. Wenn mittlerweile Entschädigungen für Bauern im Gespräch sind, darf die Frage nach Ausgleichsgeldern für die behandelnden Krankenhäuser kein Tabu bleiben.

EHEC: Wie reagieren Kliniksprecher?

Montag, 30. Mai 2011

Seit Tagen füllen Meldungen zum Darmkeim EHEC die Nachrichten. Besonders norddeutsche Krankenhäuser behandeln Patienten, die sich mit dem Bakterium infiziert haben – teilweise sogar intensivmedizinisch. kliniksprecher.de hat bei den Kommunikationsverantwortlichen Stefan Dreising, Uniklinik Münster, und Silvia Rievers, St. Joseph-Stift Bremen, nachgefragt, wie sich ihr Arbeitsalltag zurzeit gestaltet.

Stefan Dreising, Pressesprecher Uniklinikum Münster

Stefan Dreising

„Nach Bekanntwerden der EHEC-Ausbreitung produzierten wir am Montag der letzten Maiwoche zuerst eine Sonderausgabe unseres Mitarbeitermagazins ‚Pulsschlag’, die wir dann nachmittags an alle Beschäftigten verteilten. Schon am Morgen hatte ich erste Presseanfragen zu dem Thema erhalten. Die Journalisten waren bei ihren Recherchen schnell auf uns gestoßen, weil Prof. Dr. Helge Karch, Direktor unseres Instituts für Hygiene, weltweit als Experte auf diesem Gebiet gilt. Er war allerdings gerade auf einem Kongress in Innsbruck – da war seine Vermittlung als Interviewpartner nicht ganz einfach. Er hat sich jedoch direkt Zeit genommen und empfing abends sogar noch ein Team der Tagesthemen in Österreich.

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