Archiv für die Kategorie ‘Wissensmanagement’

Buchempfehlung: „Weil du arm bist, musst du früher sterben“

Montag, 30. Januar 2012

„Der mündige Patient gibt seine Eigenständigkeit auf, wenn er krank wird. Er begibt sich als Patient in die Hände der Medizin und liefert sich einem unbekannten System aus.“

Diese Passage aus dem Vorwort des Buchs „Weil du arm bist, musst du früher sterben – der ohnmächtige Patient“ von Christoph Lohfert zeigt, wie sehr sich Anspruch und Wirklichkeit der Patientenautonomie unterscheiden. Der Autor, seit über 40 Jahren als Berater großer Krankenhäuser und Universitätskliniken tätig, zeigt schonungslos die Defizite im deutschen Gesundheitssystem auf.

In Kliniken mangele es nicht an fortschrittlicher Medizin oder Forschung, sondern eher an funktionierender Organisation und sinnvollen Strukturen, so die These des Beraters. Schaden für den Patienten entstehe meist, weil Informationen falsch weitergegeben oder Therapien nicht koordiniert würden. Der berüchtigte ärztliche Fehler sei nur selten Grund für eine vermeidbare Schädigung eines Kranken.
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Buchempfehlung: Fehlzeiten-Report 2011

Donnerstag, 12. Januar 2012

Über das Reizthema Burnout rückte „Gesundheit im Beruf“ im vergangenen Jahr mehr denn je in den öffentlichen Fokus. Doch wie viele Fehltage haben deutsche Arbeitnehmer im Schnitt? Wo liegen die Gründe? Und wie sind der Führungsstil der Chefetage und die Gesundheit der Belegschaft miteinander verbunden? Auf diese und viele weitere Fragen zum Themenkomplex Krankenstand gibt der Fehlzeiten-Report 2011 eine Antwort. Die alljährliche Analyse, die vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik veröffentlicht wird, liefert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen. (weiterlesen…)

Erste Hilfe: am richtigen Platz

Freitag, 08. Juli 2011

Schon in der Schule verrieten die Sitzplätze viel über den sozialen Status in der Klasse. Vorn saßen in der Regel die Streber, hinten vorzugsweise Klassenclowns oder Faulenzer. Auch die Tischordnung entschied über das Miteinander: Die einen saßen in Reih’ und Glied mit Blick zur Tafel, hörten zu und schrieben fleißig mit – mit mäßigem Spaßfaktor. Den garantierten dagegen Gruppentische, doch da kam keiner mehr zum Lernen.

karrierebibel.de hat nun Tischordnungen in Meetings unter die Lupe genommen. Ob Rechteck, Board oder Römische Zwei – jeder Typ hat spezifische Vor- und Nachteile, die Sie kennen sollten, wenn Sie die nächste Pressekonferenz planen.

“Erste Hilfe” in Kommunikationsfragen

Montag, 23. Mai 2011

Unter der Rubrik „Erste Hilfe“ präsentiert kliniksprecher.de ab sofort Ratschläge für Ihren Arbeitsalltag. Thematisch sind diesen Hinweisen keine Grenzen gesetzt. Sie reichen von Social Media, Corporate Publishing und Employer Branding über Pressearbeit bis hin zu Krisenkommunikation – Hauptsache, die Anregungen unterstützen Kommunikationsverantwortliche in Krankenhäusern bei ihrer täglichen Arbeit.

Kliniksprecher können übrigens zur „Ersten Hilfe“ beitragen: Teilen Sie uns per E-mail an info@agentur-legeartis.de mit, wenn Sie selbst ein neues Tool im Internet entdeckt oder etwas gefunden haben, das Ihre Kommunikationsarbeit positiv verändert hat. Wir prüfen alle Vorschläge und veröffentlichen die besten – gern auch unter Namensnennung des Tippgebers.

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Ärzte fiebern iPads entgegen

Mittwoch, 12. Mai 2010

Apple hat mit dem iPad eine neue Zielgruppe erreicht. 30 Prozent von 350 befragten Ärzten in den USA sagten laut einer Umfrage des Software-Herstellers Epocrates, dass sie innerhalb der nächsten 12 Monate ein iPad kaufen wollten. Und obwohl der flache Tablet-PC von Apple erst seit kurzem auf dem Markt  ist, überlegen insgesamt 60 Prozent der Mediziner, wie sie das iPad im Krankenhaus einsetzen können.

Das Delta Health Care District Hospital in Kalifornien hat nach einer kurzen Testphase sogar 100 iPads bei Apple vorbestellt und wird diese in Zukunft im Krankenhaus verwenden. Das iPad soll dort die vorhandenen Notebooks ersetzen und Alltagsaufgaben optimieren und erleichtern. So sollen die iPads zum E-Mail-Austausch, zur Übermittlung von Patientendaten, aber auch zum Anzeigen von Röntgenbildern und EKG-Ergebnissen genutzt werden. Wenn sich das Touchscreen-Gerät bewährt, werden in Kürze sicherlich weitere Krankenhäuser nachziehen. (weiterlesen…)