Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag

Rückblick 2018

Der 11. Kliniksprechertag befasste sich mit der Frage: „Was trägt der Kliniksprecher zur Wertschöpfung im Krankenhaus bei?“. Rund 60 Kliniksprecherinnen und Kliniksprecher aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung der Agentur lege artis und trafen sich am 8. März 2018 im Zwei-Löwen-Klub in Münster.

Die Keynote präsentierte Hilkka Zebothsen, seit Januar 2018 Leiterin der Internen Kommunikation der Asklepios Gruppe mit bundesweit 150 Krankenhäusern. In ihrem Vortrag berichtete die ehemalige Chefredakteurin des pressesprecher von ihren ersten beiden Monaten im neuen Job. Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden zwei aktuelle Forschungsprojekte präsentiert, die häufig vergessene Zielgruppen in den Blick nehmen. Dr. Doreen Reifegerste, Hanover Center for Health Communication, stellte eine Studie über Angehörigenkommunikation im Krankenhaus vor. Der zweite Werkstattbericht, der vom Team von lege artis vorgestellt wurde, beschäftigt sich mit dem Phänomen „Sprechstunde nach Feierabend“. In den Leitfadeninterviews mit erfahrenenen Ärzten und Pflegekräften ging es um die Frage, wie sie mit medizinischen Anfragen aus dem privaten Umfeld umgehen.

Während dreier parallel laufender Workshops am Nachmittag wurden die Teilnehmer aufgerufen, sich interaktiv einzubringen. „Scheitern ist keine Schande“, hieß ein Workshop, den die beiden Mitinitiatoren der FuckUp Nights Münster, Niko Ritter und Kathrin Drees, leiteten. Jens Albers, Social Media-Redakteur im Bistum Essen, sorgte mit seinem unterhaltsamen Impulsvortrag „Gute Inhalte auf Facebook“ für viel Schmunzeln und etliche Nachfragen, denn der richtige Umgang mit den sozialen Medien ist und bleibt für viele Kliniksprecher ein heißes Thema. Corinna Bischof und Professor Achim Baum diskutierten im dritten Workshop die Frage „Benötigen wir einen Bundesverband deutscher Kliniksprecher?“. Einen ausführlichen Nachbericht lesen Sie hier.

Impressionen vom 11. Kliniksprechertag