16
Aug
2010
Change Management    von: Ritz

Schöne neue Medizintechnik

Erst entdeckten IT-Unternehmen den Sport als Marktnische und animierten Fitnessmuffel mit Videospielen zu mehr Bewegung. Jetzt haben sie die Gesundheitsbranche ins Visier genommen und könnten bald Patienten mit interessanten Neuheiten überhäufen. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge tüfteln IT- und Elektronikhersteller derzeit an Erfindungen, die Betroffenen das Leben mit ihrer Krankheit erleichtern sollen.

In Kooperation mit Pharma-Experten wie Bayer oder Roche fertigen sie Medizin-IT mit Unterhaltungscharakter. Allein für Diabetiker sind folgende Entwicklungen im Angebot: Bayer und Nintendo testen in den USA gerade ein Videospiel mit integriertem Blutzuckermessgerät, das so genannte „Didget“. Eine iPhone-Software hat der Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson gemeinsam mit Apple entwickelt. Marktreif ist auch ein USB-Stick mit integriertem Blutzuckermessgerät von Bayer, dem indischen Softwarehersteller Wipro und Panasonic.

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12
Aug
2010
Employer Branding    von: Röllin

Das Land, wo Milch und Honig fließen?

Für viele Ärzte, vermehrt auch für Jungmediziner, ist die Schweiz das Land ihrer Träume. In der Hoffnung, dort bessere Arbeitsbedingungen vorzufinden, wandern viele Deutsche aus (vgl. Zeit Online-Artikel vom 22. Mai 2010). Aber ist es in der Schweiz tatsächlich um so vieles besser als in Deutschland? Bei Schweizer Assistenzärzten überwiegt nämlich eher bittere Enttäuschung als Freude am Beruf. „Es wird erwartet, dass wir uns alles gefallen lassen“, so ein Schweizer Assistenzarzt in einem Interview mit dem Magazin NZZ Folio. Die jungen Mediziner müssen so einiges ertragen: Obwohl die wöchentliche Arbeitszeit auf 50 Stunden begrenzt ist, sind 12-Tage-Schichten und Überstunden keine Ausnahme. Im Gegenteil: Der Verband der Schweizerischen Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte berichtet von Fällen, in denen Chefärzte ihren Untergebenen empfehlen, nach der regulären Arbeitszeit auszustempeln und trotzdem weiterzuarbeiten. Etliche Assistenzärzte nehmen diese unbezahlten Überstunden in Kauf, um auf die Anzahl der Operationen zu kommen, die für den Facharzttitel nötig sind. Weiterlesen »

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09
Aug
2010
Internet    von: Röllin

Ältere Frauen im digitalen Abseits

In der Studie (N)Onliner Atlas 2010 dokumentiert die Initiative D21 die Nutzung des World Wide Web in Deutschland. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Internetnutzer landesweit deutlich vergrößert. 72 Prozent bzw. 48,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind bereits online. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, Tendenz steigend.

Diese eigentlich positive Entwicklung hat aber eine Kehrseite: Längst nicht alle Deutschen sind Teil der digitalen Gesellschaft. Gut jeder Vierte nutzt das Internet gar nicht – eine digitale Kluft entsteht. Jugendliche sind häufiger im Netz als Senioren, Menschen mit Hochschulreife nutzen das Web öfter als solche mit Hauptschulabschluss. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern, denn Ostdeutsche surfen weniger als Westdeutsche. Das heißt: Die Internetnutzung ist noch lange nicht selbstverständlich. Weiterlesen »

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04
Aug
2010
Pressearbeit    von: Ritz

Darth Vaders gute Seiten

Er kämpft mit Verlustängsten um seine Frau Padme, erlebt immer wieder dissoziative Episoden und schwankt gegenüber Freunden zwischen Idealisierung und totaler Abwertung: „Star-Wars“-Bösewicht Darth Vader leide unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, behauptet der französische Psychiater Eric Bui in einem Interview auf sueddeutsche.de. Die psychische Erkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene zwischen extremen Gefühlspolen wechseln und instabile zwischenmenschliche Beziehungen führen.

Fünf von neun Kriterien müssten zutreffen, damit Experten eine Borderline-Störung diagnostizieren – bei Darth Vader seien sogar sechs Merkmale erfüllt, sagt Eric Bui. Als Auslöser macht der Psychiater den Verlust des Vaters und die frühe Trennung von der Mutter aus. Dass aus dem schillernden Jedi-Ritter Anakin Skywalker der röchelnde Darth Vader wird, hätte laut Eric Bui mit einer Therapie verhindert werden können. Weiterlesen »

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02
Aug
2010
Employer Branding    von: Wagner

„Froh zu sein bedarf es wenig“

… so titelt Felix Berth auf sueddeutsche.de. Wie ging das Lied doch gleich weiter? „Und wer froh ist, ist ein König“. Oder eine Frau. Zwei Studien von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz ergaben: Frauen genügt ein geringeres Gehalt als Männern. Darüber hinaus ist das weibliche Geschlecht offenbar der Ansicht, dass es auch tatsächlich weniger verdienen sollte. Das Ergebnis überraschte sogar die Wissenschaftler. Diese Äußerungen standen übrigens nicht in Zusammenhang mit dem Bildungsgrad der Probandinnen – studierte Frauen und ungelernte Hilfsarbeiterinnen antworteten hier einhellig.

Frauen erhalten im Schnitt 20 Prozent weniger Lohn als Männer – eine Tatsache. Dass sie diesen Unterschied allerdings tolerieren bzw. gutheißen, steht auf einem ganz anderen Blatt. So empfanden befragte Frauen und Männer in einer der Studien ein bestimmtes Gehalt bei einem Arzt als gerechtfertigt. Bei einer Ärztin beurteilten sie einen niedrigeren Lohn als angemessen, obwohl alle begleitenden Umstände gleich waren. Das Verfahren der Erhebung erfuhr im Nachgang zwar Kritik (vgl. Printausgabe der FAZ vom 10. Juli 2010), dennoch steht das Ergebnis der Studie nun erstmal und wurde medial vielfach aufgegriffen. Weiterlesen »

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