Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag
07
Jun
2013
Markenführung    von: Luislampe

Studie: Vielen Klinikchefs sind Marketing und Vertrieb nicht wichtig

Fast die Hälfte der Klinikleitungen in Deutschland legt wenig Wert auf gute Eigenvermarktung. Das geht aus der Studie „Klinikmanagement 2012“ der Personalberatung Rochus Mummert hervor. Dafür befragte sie im vergangenen Jahr 100 Geschäftsführer, Verwaltungsleiter und Direktoren deutscher Krankenhäuser.

48 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass Marketing und Vertrieb für ihr Krankenhaus „wichtig“ oder „sehr wichtig“ seien. Erhebliche Unterschiede zeigten sich zwischen privat getragenen Kliniken und öffentlichen sowie freigemeinnützigen – erstere messen den beiden Aufgabenbereichen wesentlich mehr Stellenwert bei. Spannend ist auch dieses Ergebnis: Bei den kleineren Häusern mit bis zu 250 Betten halten etwa zwei Drittel der Chefs Marketing und Vertrieb für wichtig – bei Kliniken mit über 250 Betten lediglich ein Drittel. Dr. med. Peter Windeck, Leiter der Studie und Partner bei Rochus Mummert, hält die Situation für alarmierend. Gegenüber Healthcare Marketing sagt er: „Diese Zahlen sollten wachrütteln. Ein positives Image aufzubauen oder sich besser zu vernetzen dauert Monate und Jahre, insbesondere auch im heute so wichtigen Personalmarketing.“ Den steigenden Konkurrenzdruck bekommen alle Krankenhäuser zu spüren, betont Windeck. Umso wichtiger sei es, seine Marktposition auch aktiv zu kommunizieren.

Die Studie kommt damit zu ähnlichen Ergebnissen wie die kürzlich vorgestellte Studie zum Einweisermanagement. Denn in diesem Vertriebsbereich haben die Kliniken noch Nachholbedarf.

Welche Ergebnisse die Untersuchung von Rochus Mummert sonst noch bereithält, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von f&w.

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