„Vertrauen ist das Kerngeschäft im Krankenhaus – und das entsteht nur durch gelungene Kommunikation. Dafür brauchen wir Kliniksprecher, die ihren Job gut machen“, betont Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor der Universitätsklinik Münster. Der Referatsleiter Politik und Presse der Krankenhausgesellschaft NRW, Lothar Kratz, weiß um diese wichtige Aufgabe, sieht aber auch die Schwierigkeiten, mit denen die Kommunikateure eines Krankenhauses konfrontiert sind: „Kaum Budget, kein Personal und zu wenig Unterstützung durch Führungspersonen.“ Christoph Hoppenheit bezeichnet Kommunikation als einen „wahnsinnigen Hebel“ für alle Bereiche im Krankenhaus und fordert daher unumwunden: „Kliniksprecher brauchen drei Dinge: Unbegrenzten Zugang zu Informationen, Vertrauen der Geschäftsführung, Geld.“
Mit ‘Ausbildung’ getaggte Artikel
5. Kliniksprechertag: “Ohne Vertrauen läuft es nicht im Krankenhaus”
Donnerstag, 15. September 2011Aufbruchsstimmung
Mittwoch, 27. Oktober 2010Im journalistischen Bereich sind Volontariate als Einstieg in das Berufsleben schon seit vielen Jahren Normalität. Auch in der PR-Branche etablieren sie sich immer mehr – eine gute Ausbildung ist dort bislang nämlich noch Glückssache. Nur wenige Unternehmen bieten Volontariate an, und bei einigen Agenturen gelten die Volontäre, so hat man gelegentlich den Eindruck, mehr als billige Arbeitskräfte denn als Lernende.
Für diese Umstände sorgen besonders die mangelnden Erfahrungen der Ausbildungsinstitutionen. Um dem entgegen zu wirken, haben der Bundesverband deutscher Pressesprecher e. V. und die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) jetzt das Buch „Das PR-Volontariat“ herausgegeben. Es richtet sich sowohl an Ausbilder als auch an zukünftige Volontäre. Das Buch enthält Empfehlungen für eine formale und inhaltliche Gestaltung des PR-Volontariats sowie praktische Begleitmaterialien wie Mustervertrag und Checkliste.
Das Land, wo Milch und Honig fließen?
Donnerstag, 12. August 2010Für viele Ärzte, vermehrt auch für Jungmediziner, ist die Schweiz das Land ihrer Träume. In der Hoffnung, dort bessere Arbeitsbedingungen vorzufinden, wandern viele Deutsche aus (vgl. Zeit Online-Artikel vom 22. Mai 2010). Aber ist es in der Schweiz tatsächlich um so vieles besser als in Deutschland? Bei Schweizer Assistenzärzten überwiegt nämlich eher bittere Enttäuschung als Freude am Beruf. „Es wird erwartet, dass wir uns alles gefallen lassen“, so ein Schweizer Assistenzarzt in einem Interview mit dem Magazin NZZ Folio. Die jungen Mediziner müssen so einiges ertragen: Obwohl die wöchentliche Arbeitszeit auf 50 Stunden begrenzt ist, sind 12-Tage-Schichten und Überstunden keine Ausnahme. Im Gegenteil: Der Verband der Schweizerischen Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte berichtet von Fällen, in denen Chefärzte ihren Untergebenen empfehlen, nach der regulären Arbeitszeit auszustempeln und trotzdem weiterzuarbeiten. Etliche Assistenzärzte nehmen diese unbezahlten Überstunden in Kauf, um auf die Anzahl der Operationen zu kommen, die für den Facharzttitel nötig sind. (weiterlesen…)
Die Zukunft der Medizin ist weiblich
Mittwoch, 07. Juli 2010…schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrem Artikel „Die Ärztinnen sind da“ und greift damit einen Trend auf. Bereits jetzt sind 64 Prozent der Medizinstudenten Frauen – voraussichtlich werden es sogar noch mehr. Bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft stellt sich für sie fast immer auch die Frage: Karriere oder Kinder? Beides ginge ja wohl nicht. Denn noch scheint die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Medizin ein schwieriges Feld zu sein, insbesondere für Frauen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Die Medizinische Hochschule Hannover ist bislang eine Ausnahme im Hochschulsystem: Sie bietet den Beschäftigten 375 eigene Krippen- und Kitaplätze. Obwohl das die hohe Nachfrage nicht deckt, geht die MHH damit einen Schritt in die richtige Richtung, um Wissenschaftlerinnen eine Karriere mit Kind schmackhaft zu machen. (weiterlesen…)