Mit ‘Berufszufriedenheit’ getaggte Artikel

Erste Hilfe: Wenn der innere Schweinehund zubeißt – Tipps zur Motivation

Montag, 09. Januar 2012

 Es gibt Dinge, die Sie gern und schnell erledigen. Sie machen Spaß, motivieren und vermitteln ein gutes Gefühl. Doch auch das Gegenteil ist bisweilen der Fall: Unangenehme, komplizierte oder stupide Tätigkeiten können jede Arbeitsmotivation im Keim ersticken. In Situationen wie diesen ist es von Vorteil, wenn Sie wissen, wie Sie sich selbst motivieren.

Der erste Schritt besteht immer in der Analyse dessen, was genau an den eigenen Aufgaben, Projekten oder Tätigkeiten (de)motivierend wirkt. Wer erkennt, warum ihm seine Arbeit gefällt, kann diese Motivatoren für sich einsetzen und Demotivatoren vermeiden.Tricks, wie das gelingen kann, finden Sie hier:  (weiterlesen…)

Erste Hilfe: Pausen effektiver nutzen

Donnerstag, 29. September 2011

Weniger ist manchmal mehr: Das gilt auch für Pausen im Büro. Statt einer langen und oft ermüdenden Mittagspause mit schwerer Kost sollten Sie Ihre Tätigkeit lieber durch mehrere kurze Auszeiten unterbrechen, um so Kraft für den weiteren Arbeitstag zu tanken.

Zu den Klassikern für die Büropause gehört kurzes Aufstehen, verbunden mit einem Gespräch unter Kollegen. Idealerweise gehen Sie dazu kurz an die frische Luft oder öffnen das Fenster weit, um Körper und Geist wieder in Schwung zu bringen. Wenn Sie den ganzen Tag am Schreibtisch arbeiten, sollten Sie die Auszeiten auch dafür nutzen, die Wirbelsäule mit Übungen für Rücken und Nackenmuskulatur zu entlasten. Auch gezielte Atemübungen können Sie jederzeit im Büro durchführen – die richtige Atmung kommt bei Stress leider oft zu kurz und bedarf gezielten Übungen.

Ärzte empfehlen tatsächlich kurze, stündliche Auszeiten von bis zu fünf Minuten – diese Pausen hätten einen nachweisbar höheren Erholungseffekt, geben Energie und fördern die Produktivität. Auf Zeit.de finden Sie weitere Tipps, wie Sie die Minipausen effektiv nutzen können.

Prof. Achim Baum in „Personalwirtschaft“: „Echtes Employer Branding ist eine Frage der Unternehmenskultur“

Donnerstag, 22. September 2011

„Starre Hierarchien mit Befehlston funktionieren nicht mehr“, titelt das Interview im Personalwirtschafts-Special zum Thema Gesundheitswirtschaft. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Senior der Agentur lege artis, weist mit dieser Aussage auf ein grundlegendes Problem des Employer Brandings hin: Was für Arbeitnehmer wirklich zähle, sei der Umgang miteinander.

Als ersten Schritt, um das Arbeitsklima entscheidend zu verbessern, empfiehlt Professor Achim Baum daher eine ehrliche und offene Analyse, die viele Mitarbeiter beteiligt: Das ermittelte Image als Arbeitgeber sei nämlich oft bedenkenswert. Er rät Unternehmen, anschließend einen Veränderungsprozess anzustoßen und über Stressfaktoren zu sprechen. (weiterlesen…)

Familienfreundliche Kliniken gesucht

Freitag, 29. Juli 2011

Es ist nun wahrlich keine Neuigkeit mehr, dass Krankenhäuser – zum Teil händeringend – nach Ärzten suchen. Mediziner können sich daher ihren Arbeitsplatz aussuchen. Bietet der aktuelle Arbeitgeber nicht flexible Arbeitszeitmodelle oder Kinderbetreuungsmöglichkeiten, stimmen die Ärzte mit den Füßen ab und sind weg. Aber wie erkennen Bewerber ein familienfreundliches Krankenhaus? In Stellenausschreibungen werben fast alle mit vielfältigen Angeboten „zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Der Bundesverband der Chirurgen (BDC) geht der Sache nun auf den Grund und forscht mit einer umfangreichen Befragung unter Kolleginnen und Kollegen selbst nach den familienfreundlichen Krankenhäusern. (weiterlesen…)

„Froh zu sein bedarf es wenig“

Montag, 02. August 2010

… so titelt Felix Berth auf sueddeutsche.de. Wie ging das Lied doch gleich weiter? „Und wer froh ist, ist ein König“. Oder eine Frau. Zwei Studien von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz ergaben: Frauen genügt ein geringeres Gehalt als Männern. Darüber hinaus ist das weibliche Geschlecht offenbar der Ansicht, dass es auch tatsächlich weniger verdienen sollte. Das Ergebnis überraschte sogar die Wissenschaftler. Diese Äußerungen standen übrigens nicht in Zusammenhang mit dem Bildungsgrad der Probandinnen – studierte Frauen und ungelernte Hilfsarbeiterinnen antworteten hier einhellig.

Frauen erhalten im Schnitt 20 Prozent weniger Lohn als Männer – eine Tatsache. Dass sie diesen Unterschied allerdings tolerieren bzw. gutheißen, steht auf einem ganz anderen Blatt. So empfanden befragte Frauen und Männer in einer der Studien ein bestimmtes Gehalt bei einem Arzt als gerechtfertigt. Bei einer Ärztin beurteilten sie einen niedrigeren Lohn als angemessen, obwohl alle begleitenden Umstände gleich waren. Das Verfahren der Erhebung erfuhr im Nachgang zwar Kritik (vgl. Printausgabe der FAZ vom 10. Juli 2010), dennoch steht das Ergebnis der Studie nun erstmal und wurde medial vielfach aufgegriffen. (weiterlesen…)