Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel

Nicht ohne Strategie

Donnerstag, 22. Juli 2010

Ob man Facebook nun mag oder nicht, es sinnvoll oder eher nutzlos findet, ob man die Seite täglich oder nie aufruft: Komplett daran vorbei kommt man ja doch nicht. Dafür wird in den Medien zu ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie über die sich scheinbar ständig ändernden Datenschutzbestimmungen berichtet.

Da kann schon mal die Frage aufkommen: Soll mein Unternehmen, mein Krankenhaus im Web 2.0 mitmischen, brauchen wir eine Facebookseite? Die Antwort lautet Jein. Denn nur wenn eine gute Idee und die Ressourcen, sie auch umzusetzen, dahinterstecken, ist die Beschäftigung damit die Mühe wert. Allein die Tatsache, eine Facebookseite zu besitzen, lockt noch niemanden hinter dem Ofen hervor. Wenn sie dann mitunter monatelang nicht gepflegt wird, ist es ohnehin zwecklos – und vermittelt einen schlechten Eindruck. (weiterlesen…)

Ins Netz gegangen

Montag, 28. Juni 2010

Peter Müller wartet. Und das schon seit geraumer Zeit. Dabei hatte er sich doch in die Notaufnahme des Städtischen Krankenhauses begeben, weil er sich in ebenso einer Notlage befindet: Vor vier Stunden ist er beim Tennisspielen umgeknickt. Mittlerweile sieht sein Fuß so aus, als würde er nie wieder in einen Schuh passen. Außerdem hat Peter Müller furchtbare Schmerzen. Auf sein mehrmaliges Nachfragen in der Aufnahme erntet er nur ein genervtes Augenrollen. Jetzt ist auch er genervt. Er zückt sein Handy und surft ein wenig im Internet, um sich abzulenken. Auf Facebook liest er, dass seine Freunde bei strahlendem Sonnenschein munter im Park grillen. Sein Fuß schwillt dagegen weiter an. Aus lauter Frust über die unsinnige Warterei lässt Peter Müller auf Facebook eine Schimpftirade über das Krankenhaus los, auf dessen unbequemen Stühlen er gerade sitzt. Und weil er gerade schon dabei ist, schickt er zusätzlich eine meckernde Nachricht über Twitter, wo gerade eine eifrige Diskussion über das deutsche Gesundheitssystem im Gange ist.

„Interessant“, denkt sich ein Redakteur der lokalen Tageszeitung aus Peter Müllers Stadt, der dessen übellaunigen Beitrag zufällig liest. Wirbt nicht gerade das genannte Krankenhaus mit reibungslosen Abläufen und der Freundlichkeit seiner Mitarbeiter? Auf Facebook erhält Peter Müller gerade die ersten Antworten von anderen Usern, die damit beginnen, weitere Schauergeschichten zu diesem Krankenhaus zu posten. Jeder kennt einen, der einen kennt, dem ebenfalls etwas Ähnliches passiert ist. Endlich wird Peter Müller aufgerufen. Sein Handy wandert in die Hosentasche, seine eben abgesetzten Mitteilungen hat er fast schon wieder vergessen. Im Internet sind sie aber noch längst nicht Geschichte. (weiterlesen…)