Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag

Mit ‘Gesundheitskompetenz’ getaggte Artikel

Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz stärkt Patientenkommunikation

Mittwoch, 21. Februar 2018

„Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung verfügt über eine unzureichende Gesundheitskompetenz“, lautet das Ergebnis einer 2016 veröffentlichten Studie der Universität Bielefeld zum Thema Health Literacy (kliniksprecher.de berichtete). Als Reaktion auf das besorgniserregende Fazit haben Experten rund eineinhalb Jahre an einem Leitfaden zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz gearbeitet. Am Montag hat das Leitungsteam den „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ an den Schirmherren des Projekts, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), übergeben. (mehr …)

Patienten gut informieren lernen – es geht voran: Update

Donnerstag, 14. September 2017

Update vom 14. September 2017: Das Ärzteblatt berichtet über eine Fachtagung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu den Themen Gesund­heits­förder­ung, Prävention und Verständ­nis von Patienten bzw. Gesundheitskompetenz. Wichtige Punkte unter anderem: Mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch und Vergütung dieser Zeit.

Gesundheitskompetenz alias „Health literacy“ – schon oft hat sich kliniksprecher.de mit diesem Thema beschäftigt. Auch im Rahmen des 10. Kliniksprechertags in Münster ging es darum, wie Kliniksprecher mit ihrer Arbeit dazu beitragen können, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu steigern. Nachdem Bundesgesundheitsminister Gröhe im Januar gefordert hatte, das deutsche Gesundheitssystem müsse vor allem verständlicher und informativer werden, kam im Juni tatsächlich Bewegung in die Sache: Gemeinsam mit Vertretern von Ärzten, Apothekern, Krankenhäusern und vielen weiteren Partnern rief der Minister in Berlin die „Allianz für Gesundheitskompetenz“ aus. Gröhe dazu: „Wir brauchen dringend mehr verständliche Gesundheitsinformationen. Denn nur wer gut informiert ist, kann Gesundheitsrisiken vermeiden und im Krankheitsfall durch eigenes Verhalten zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen.“ Doch wie sehen gute Gesundheitsinformationen eigentlich aus? Was genau macht sie verständlich? (mehr …)

Studie: Verständliches und informatives Gesundheitssystem nötig

Freitag, 03. Februar 2017

Über die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld. Im klinischen Alltag könne geringes gesundheitsbezogenes Wissen die Kommunikation mit Patienten erschweren und gesundheitspolitische Probleme verstärken, heißt es in der Studie. Daher die klare Forderung der Autoren: Das deutsche Gesundheitssystem muss vor allem verständlicher und informativer werden! (mehr …)

Bessere Kommunikation im Gesundheitswesen gefordert – was können Kliniksprecher tun?

Donnerstag, 26. Januar 2017

Nun ist es amtlich: Unser Gesundheitswesen braucht eine bessere Kommunikation. Das fordert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) anlässlich der Eröffnung des Jahreskongresses des Bundesverbands Managed Care (BMC) in Berlin. Laut Gröhe ist es besonders wichtig, die Fähigkeit der Beschäftigten im Gesundheitswesen zu stärken, jenseits des medizinischen Fachwissens zu kommunizieren. Auch die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung müsse sich erhöhen. Eine bessere Kommunikation sei dafür eine Grundlage. (mehr …)

Von mündig bis überfordert – Patienten in Deutschland

Montag, 23. Mai 2016

Der mündige Patient als Mittelpunkt des zukünftigen Gesundheitssystems – Realität oder Wunschvorstellung? Mit dieser Frage beschäftigte sich schon der letzte Beitrag auf kliniksprecher.de. Eine repräsentative Studie der Universität Bielefeld ergab nun: Mehr als die Hälfte der Deutschen hat Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen und fühlt sich von der Menge an Inhalten oft überfordert.

Von den 2.000 Befragten über 15 Jahre weisen demnach 44 Prozent eine deutlich eingeschränkte, 10 Prozent sogar eine unzureichende Gesundheitskompetenz auf. Damit ist die Fähigkeit gemeint, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen und zu beurteilen, um dann gesundheitsrelevante Entscheidungen treffen zu können. Menschen mit einer geringen Gesundheitskompetenz haben beispielsweise erhebliche Schwierigkeiten damit, Packungsbeilagen von Arzneimitteln zu verstehen oder zu entscheiden, wann es sinnvoll ist, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Folglich steigt für sie die Gefahr, bei einer Erkrankung keine angemessene Behandlungs- oder Pflegeleistung zu erhalten. (mehr …)