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	<title>Kliniksprecher.de &#187; Kommunikationstraining</title>
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	<description>Das Portal für Krankenhauskommunikation</description>
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		<title>Patientengespräche im Fokus</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Patientengespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Stunden im Wartezimmer, die besten Zeitschriften bereits gelesen und den zweiten Becher Automatenkaffee heruntergespült. Dann vergeht eine weitere halbe Stunde im Behandlungsraum, die Poster mit Innenansichten von Lunge, Knie oder Verdauungstrakt sind beinahe auswendig gelernt. Endlich kommt der Doktor – und nimmt sich geschlagene zehn Minuten Zeit, um den Patienten mit medizinischen Fachbegriffen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Stunden im Wartezimmer, die besten Zeitschriften bereits gelesen und den zweiten Becher Automatenkaffee heruntergespült. Dann vergeht eine weitere halbe Stunde im Behandlungsraum, die Poster mit Innenansichten von Lunge, Knie oder Verdauungstrakt sind beinahe auswendig gelernt. Endlich kommt der Doktor – und nimmt sich geschlagene zehn Minuten Zeit, um den Patienten mit medizinischen Fachbegriffen zu verwirren. Dieser versteht nur Bahnhof, aber bevor er nachfragen kann, ist der Arzt ins nächste Zimmer verschwunden.</p>
<p>Leider spielt sich diese Szene im Alltag von so mancher deutscher Praxis oder Krankenhausstation ab. Ärzte müssen viele Patienten behandeln und haben daher kaum Zeit, sich auf jeden einzelnen wirklich einzustellen. Dabei verläuft das Behandlungsgespräch häufig knapp und ohne ausführliche Erläuterungen zu Krankheitsbild und Diagnose. Als Patient wird man zwar medizinisch behandelt, aber gut aufgehoben und betreut fühlt man sich nicht.</p>
<p><span id="more-1351"></span></p>
<p>Dieses Problem haben viele Krankenhäuser und Ärzte erkannt. Sie versuchen deshalb, an der Kommunikation zwischen Medizinern und Patienten zu arbeiten. Ein Artikel auf <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,746065,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> zeigt, dass Universitäten dabei eine wichtige Rolle spielen. Bereits während des Studiums simulieren sie mit Medizinstudenten Behandlungsgespräche. So sollen die Ärzte von morgen Einfühlungsvermögen und den Umgang mit Patienten in schwierigen Situationen erlernen. „Da merkt man erst, wie man mit seinem Verhalten, seiner Gestik und vermeintlich nebensächlichen Formulierungen auf andere wirkt“, erzählt Medizinstudent Giovanni Torsello im Artikel von den auf Video aufgezeichneten Gesprächen.</p>
<p>Solche Kommunikationsübungen sind ein bedeutender Schritt, um Mediziner für Patientenbedürfnisse zu sensibilisieren. Denn Menschen, die krank sind, erwarten mehr als eine rein medizinische Behandlung. Sie legen großen Wert auf Mitgefühl und verständliche Informationen zu Krankheitsbild und Therapie. Zwar wissen einige Krankenhäuser bereits um die Bedeutung von Patientengesprächen, allerdings werden bei weitem noch nicht von allen Einrichtungen Trainings durchgeführt. Dabei lohnt es sich, Mediziner auch im Kommunikationsbereich weiterzubilden und in Seminare oder Workshops zu investieren. Wer das Gefühl hat, von seinem Arzt mit Einfühlungsvermögen und Engagement behandelt zu werden, empfiehlt das Krankenhaus weiter und kommt selbst gerne wieder.</p>
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		<title>Keine Fragen, bitte!</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 09:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Arzt spricht nicht genügend mit den Krankenschwestern, er informiert sich beim Apotheker nicht über die Wechselwirkungen der Medikamente, die er verschreibt und behandelt Patienten im Schnelldurchgang, bei denen er besser mal etwas genauer nachgefragt hätte: So schildert ein niedergelassener Arzt aus einer nordrhein-westfälischen Großstadt die mangelnde Kommunikation in Krankenhäusern und Praxen auf „Welt online“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arzt spricht nicht genügend mit den Krankenschwestern, er informiert sich beim Apotheker nicht über die Wechselwirkungen der Medikamente, die er verschreibt und behandelt Patienten im Schnelldurchgang, bei denen er besser mal etwas genauer nachgefragt hätte: So schildert ein niedergelassener Arzt aus einer nordrhein-westfälischen Großstadt die mangelnde Kommunikation in Krankenhäusern und Praxen auf <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article7246484/Fatale-Sprachlosigkeit-bei-Aerzten-und-Schwestern.html" target="_blank">„Welt online“.</a></p>
<p>Dabei wären doch gerade Ärzte und Schwestern ein Dreamteam im Krankenhaus: Geballtes Fachwissen versus vielerlei praktische Erfahrungen ergäben eine Kombination, die allen Patienten und nicht zuletzt auch besagten Ärzten und Schwestern zugute käme. So die blasse Theorie, doch im hierarchisch organisierten Klinikalltag dominiert scheinbar eher die Devise: „Keine Fragen, bitte!“<span id="more-58"></span></p>
<p>Da offenbart der Student oder Jungarzt lieber keine Wissenslücke, denn wer wenig fragt, gilt als fachlich kompetent, gerade beim Oberarzt. Dabei ließen sich doch viele Probleme und Missverständnisse lösen – mit ein paar ehrlichen Worten. Doch dieser Schritt erfordert Mut. Mut, der Erste zu sein, der sagt: „Ich könnte Ihre Hilfe gebrauchen. Sie sind da einfach der Fachmann.“ An dieser Stelle könnten Kliniken mit einem Kommunikationstraining für alle Parteien ansetzen, Situationen durchspielen und das Experiment wagen, verkrustete hierarchische Strukturen ein wenig aufzuweichen. Einen Versuch ist es wert.</p>
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