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	<title>Kliniksprecher.de &#187; Krankenhauswahl</title>
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	<description>Das Portal für Krankenhauskommunikation</description>
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		<title>Drei Fragen an &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 08:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenkommunikation]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; Dr. med. Rainer Nierhoff, Facharzt für Innere Medizin und Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.<a href="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/09/Nierhoff_web_sw.jpg" rel="shadowbox[sbpost-780];player=img;" title="Nierhoff_web_sw"><img class="alignright size-full wp-image-782" title="Nierhoff_web_sw" src="http://www.kliniksprecher.de/wp-content/uploads/2010/09/Nierhoff_web_sw.jpg" alt="" width="109" height="163" /></a></strong></p>
<p>Niedergelassene Ärzte sind als Einweiser eine wichtige Zielgruppe von Krankenhäusern. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Kliniken aus, wenn ihre Patienten stationär behandelt werden müssen? kliniksprecher.de sprach im Vorfeld des Kliniksprechertags mit dem niedergelassenen Arzt Dr. med. Rainer Nierhoff. Als Bezirksstellenleiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vertritt er bei der Podiumsdiskussion auf dem Kliniksprechertag die Position der niedergelassenen Ärzte.</p>
<p><strong>kliniksprecher.de:</strong> <strong>Auf welche Aspekte achten Sie bei der Einweisung von Patienten?</strong><br />
<strong><br />
Dr. med. Rainer Nierhoff:</strong> Ein sehr bedeutsames Kriterium für einen niedergelassenen Arzt ist die ärztliche Qualifikation in Krankenhäusern. Ich entscheide von Fall zu Fall, welches Haus für meine Patienten am ehesten in Frage kommt. Dann spielt natürlich auch die pflegerische Komponente eine Rolle: Fühlten sich meine Patienten gut behandelt? War das Personal freundlich? Wenn ärztliche und pflegerische Qualität gegeben sind, dann überweise ich meine Patienten mit gutem Gewissen dorthin.<span id="more-780"></span></p>
<p><strong>Wo gibt es Probleme bei der Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern?</strong></p>
<p>Das größte Problem ist die „Sprachlosigkeit“ der Stationsärzte. Hier wünscht man sich als niedergelassener Arzt eine Kontaktaufnahme, etwa in Form eines Anrufs. Es ist misslich, wenn ich als Hausarzt nur von Angehörigen erfahre, wie ein Patient im Krankenhaus behandelt wird. Fachlich können sie schließlich nicht alles so weitergeben, wie das der Stationsarzt könnte. Ein Austausch ist aber wichtig, damit beide Seiten wissen, welche Vorgeschichte der Patient mitbringt und wie er behandelt wird. Als niedergelassener Arzt würde ich mich allerdings nicht eigeninitiativ in einer Klinik melden, in der einer meiner Patienten behandelt wird. Das würde zu Verstimmungen führen, denn die Ärzte dort könnten sich bevormundet und in ihrer Autonomie beschnitten fühlen.</p>
<p><strong>Inwiefern könnten Krankenhäuser ihre Kommunikation mit niedergelassenen Ärzten verbessern?</strong></p>
<p>Kommunikation ist zwingend notwendig. Ideal wäre es deshalb, wenn ich als Hausarzt von den behandelnden Stationsärzten angerufen werden würde. In vielen Fällen funktioniert das auch schon wunderbar. Die Krankenhausärzte melden sich bei mir und ich rufe zurück, wenn ich mich gerade in der Sprechstunde befinde. Von elektronischen Einweiserportalen halte ich persönlich nicht so viel – zu umständlich, weil dann wieder gelesen und geschrieben werden muss. Ich halte einen Telefonanruf für die erfolgversprechendste Art, sich auszutauschen.</p>
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		<title>In Bewegung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Patienteninformation]]></category>

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		<description><![CDATA[Für planbare Krankenhausaufenthalte nehmen Patienten auch längere Wege in Kauf, so das Ergebnis einer Befragung des BKK Bundesverbandes. Drei Viertel der Befragten würden bis zu einer halben Stunde ins Krankenhaus der Wahl fahren, ein Viertel bis zu einer Stunde und 21 Prozent sogar noch länger. Die wohnortnahe Krankenversorgung ist zweifelsfrei wichtig, wenn es um Notfälle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für planbare Krankenhausaufenthalte nehmen Patienten auch längere Wege in Kauf, so das Ergebnis einer <a title="Studie: Patienten nehmen lange Fahrzeiten zum Krankenhaus in Kauf " href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41049/Studie_Patienten_nehmen_lange_Fahrzeiten_zum_Krankenhaus_in_Kauf.htm" target="_blank">Befragung des BKK Bundesverbandes</a>. Drei Viertel der Befragten würden bis zu einer halben Stunde ins Krankenhaus der Wahl fahren, ein Viertel bis zu einer Stunde und 21 Prozent sogar noch länger.</p>
<p>Die wohnortnahe Krankenversorgung ist zweifelsfrei wichtig, wenn es um Notfälle geht. Doch bei planbaren Aufenthalten vertrauen Patienten immer häufiger auf zusätzliche Informationen: Werdende Mütter verschaffen sich in Podcasts oder Fotogalerien schon im Web einen Eindruck vom Kreissaal. Sportler lassen ihren Kreuzbandriss nicht in der nächstbesten, sondern in der empfohlenen Spezialklinik operieren. Und ältere Menschen recherchieren verstärkt in Zeitungen und Internet, bevor sie sich für eine OP anmelden.<span id="more-118"></span></p>
<p>Beängstigend? Keineswegs. Für Krankenhäuser ist das Ergebnis der Befragung erfreulich, denn für ihre Außenwirkung können sie einiges tun. Mit einem ansprechenden Internetauftritt. Mit einem verständlichen Qualitätsbericht. Und mit gut informierten Patienten und Mitarbeitern, die das Haus beim Arzt, im Freundeskreis und in Internetforen weiterempfehlen.</p>
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