Mit ‘Kundenbeziehung’ getaggte Artikel

Neue Leitbilder braucht das Land

Montag, 07. Februar 2011

„Wir sind Marktführer in …“, „Der Mensch steht im Mittelpunkt“, „Kundenorientierung ist für uns selbstverständlich“: Sätze wie diese finden sich zuhauf in Unternehmensleitbildern – leider, findet Managementberaterin Anne M. Schüller. Sie fordert in ihrem Statement nicht nur neue Leitbildprozesse mit Mitarbeitern und Kunden, sondern auch eine stärkere Werteorientierung. Die sei in Zeiten globaler Finanz- und Wirtschaftskrisen im Kommen.

Über diesen Aufruf mögen viele Sozialunternehmer nur müde lächeln. Schließlich beruht das Geschäft von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen seit jeher auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit – Attribute, die sich nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in sämtlichen Leitbildern dieser Einrichtungen wiederfinden. Was also hat Anne Schüllers Plädoyer mit ihnen zu tun?
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Kunden binden mit Twitter

Mittwoch, 17. November 2010

Für viele ist der Kurznachrichtendienst Twitter lediglich eine Plattform, auf der eine Menge Leute mehr oder wenige sinnvolle 140-Zeichen-Messages von sich geben. Doch auch Unternehmen sind mittlerweile verstärkt bei Twitter zu finden: Die Telekom beispielsweise hat einen sinnvollen Weg gefunden, einen echten Mehrwert zu generieren. Auf dem Twitter-Kanal Telekom hilft stehen sieben Mitarbeiter bereit, die Kunden charmant und schnell bei Problemen aus der Bredouille helfen, Fragen klären, spezifische Informationen bereithalten oder an andere Ansprechpartner weitervermitteln können. Geht es um personenbezogene Daten, läuft der Kontakt über E-Mail.
Die Telekom nutzt Twitter damit als Kundenbindungsinstrument und zeigt eindrücklich, wie diese Anwendung mehr sein kann als überflüssiges Geschwätz im Internet.

Faktor Freundschaft

Dienstag, 01. Juni 2010

Das Handelsblatt hat einen neuen Trend aufgespürt: Unternehmen entdecken die Freundschaft zum Kunden. Während sie jahrelang Studien auflegten, um herauszufinden, wie sie sich und ihre Marken besser positionieren können, setzen inzwischen immer mehr Firmen auf den direkten Dialog. Mitarbeiter aus Controlling, Marketing und Forschung bloggen bei Frosta, beim Versandhändler Otto telefonieren statt nervigen Sprachcomputern wieder echte Menschen mit Kunden, und Carglass legt bei der Mitarbeiterauswahl großen Wert auf Empathie.

Fakt ist: Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss nach neuen Wegen suchen. Was Konsumgüterhersteller vormachen, könnte auch für Krankenhäuser ein interessantes Modell werden. Ob in der Kommunikation mit Einweisern oder Patienten – der persönliche Kontakt zu Zielgruppen ist durch nichts zu ersetzen. Das beginnt mit der freundlichen Begrüßung am Empfang und endet im virtuellen Gästebuch, in dem zufriedene Patienten zu Fürsprechern werden – und unzufriedene äußern, an welchen Stellen es noch hakt. (weiterlesen…)