Mit ‘Mitarbeiterkommunikation’ getaggte Artikel

Prof. Achim Baum in „Personalwirtschaft“: „Echtes Employer Branding ist eine Frage der Unternehmenskultur“

Donnerstag, 22. September 2011

„Starre Hierarchien mit Befehlston funktionieren nicht mehr“, titelt das Interview im Personalwirtschafts-Special zum Thema Gesundheitswirtschaft. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück und Senior der Agentur lege artis, weist mit dieser Aussage auf ein grundlegendes Problem des Employer Brandings hin: Was für Arbeitnehmer wirklich zähle, sei der Umgang miteinander.

Als ersten Schritt, um das Arbeitsklima entscheidend zu verbessern, empfiehlt Professor Achim Baum daher eine ehrliche und offene Analyse, die viele Mitarbeiter beteiligt: Das ermittelte Image als Arbeitgeber sei nämlich oft bedenkenswert. Er rät Unternehmen, anschließend einen Veränderungsprozess anzustoßen und über Stressfaktoren zu sprechen. (weiterlesen…)

Studie zeigt: Mittelständische Kommunikationsverantwortliche sind unzufrieden

Donnerstag, 01. September 2011

Bei zahlreichen Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen im Mittelstand herrscht Unzufriedenheit: Jeder Zweite denkt, seine Situation könnte besser sein; fast jeder Fünfte ist unzufrieden in seinem Beruf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Kommunikation im Mittelstand (IfKiM).

Die Hälfte der insgesamt 50 Befragten vermissen bei ihrer Geschäftsleitung vor allem das echte Interesse und Verständnis für professionelle Kommunikation. Zwar berichten drei Viertel direkt an die Geschäftsführung, doch nur knapp 57 Prozent der Befragten fühlen sich vom Chef ausreichend unterstützt. Zwei Drittel haben Probleme, ihre Ideen und Strategien im Unternehmen umzusetzen, und mehr als die Hälfte wünscht sich, mit Rückendeckung und Erfolgsnachweisen die Rolle ihrer Kommunikationsabteilung zu stärken. (weiterlesen…)

Ausgebrannt: Burnout in Pflegeberufen

Mittwoch, 20. Juli 2011

„Simon hat einen Burnout“. Diese Art von Zusammenbruch gilt in der Gesellschaft irgendwie als schick – wird er doch schließlich mit der Annahme in Zusammenhang gebracht, dass jemand hart arbeitet, Karriere macht, vielleicht Top-Manager ist. Und dann gibt es noch die prominenten Beispiele, die ihre Erlebnisse in einem Buch verfassen und fleißig am nächsten Burnout kratzen, weil sie in allen Talkshows auftreten.

Mittlerweile ist der Begriff in aller Munde. Wie viele Menschen wirklich davon betroffen sind, fand eine Studie des AOK-Instituts heraus: Im Jahr 2010 rührte jeder zehnte Fehltag am Arbeitsplatz von akuter Erschöpfung und Depression her, berichtet sueddeutsche.de. Gestiegene Anforderungen im Job, ein Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben, fehlender Ausgleich: Die Überlastung kann schleichend oder auch mal mit einem Knall daherkommen. (weiterlesen…)

Blogs als Kommunikationsinstrument

Freitag, 12. November 2010

Er wird immer als Paradebeispiel genannt: Der Blog des Automobilkonzerns Daimler. Mitarbeiter unterschiedlichster Abteilungen schreiben und kommentieren hier bereits seit 2007. Übergeordnete Kategorien verschaffen dem Leser einen Überblick der Themenvielfalt wie „Tradition & Geschichte“ oder „Marken & Produkte“. In einer speziellen „Daimler Blogging Guideline“ gibt der Konzern seinen Mitarbeitern einen Leitfaden an die Hand, der gewisse Regeln vorgibt und ihnen im Umgang helfen soll. Darüber hinaus wird der Blog natürlich von einem Moderator beobachtet, der in bestimmten Fällen auch eingreift. Auf diese Weise erlaubt Daimler personalisierte Einblicke in das Unternehmen und verschafft den Mitarbeitern eine Plattform zum Austausch. So sind beispielsweise positive Kommentare zu einer Projektbeschreibung eine Möglichkeit, einem Kollegen Anerkennung zu übermitteln. (weiterlesen…)

Keine Fragen, bitte!

Mittwoch, 05. Mai 2010

Der Arzt spricht nicht genügend mit den Krankenschwestern, er informiert sich beim Apotheker nicht über die Wechselwirkungen der Medikamente, die er verschreibt und behandelt Patienten im Schnelldurchgang, bei denen er besser mal etwas genauer nachgefragt hätte: So schildert ein niedergelassener Arzt aus einer nordrhein-westfälischen Großstadt die mangelnde Kommunikation in Krankenhäusern und Praxen auf „Welt online“.

Dabei wären doch gerade Ärzte und Schwestern ein Dreamteam im Krankenhaus: Geballtes Fachwissen versus vielerlei praktische Erfahrungen ergäben eine Kombination, die allen Patienten und nicht zuletzt auch besagten Ärzten und Schwestern zugute käme. So die blasse Theorie, doch im hierarchisch organisierten Klinikalltag dominiert scheinbar eher die Devise: „Keine Fragen, bitte!“ (weiterlesen…)