Mit ‘Studie’ getaggte Artikel

Ältere Frauen im digitalen Abseits

Montag, 09. August 2010

In der Studie (N)Onliner Atlas 2010 dokumentiert die Initiative D21 die Nutzung des World Wide Web in Deutschland. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Internetnutzer landesweit deutlich vergrößert. 72 Prozent bzw. 48,3 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind bereits online. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, Tendenz steigend.

Diese eigentlich positive Entwicklung hat aber eine Kehrseite: Längst nicht alle Deutschen sind Teil der digitalen Gesellschaft. Gut jeder Vierte nutzt das Internet gar nicht – eine digitale Kluft entsteht. Jugendliche sind häufiger im Netz als Senioren, Menschen mit Hochschulreife nutzen das Web öfter als solche mit Hauptschulabschluss. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern, denn Ostdeutsche surfen weniger als Westdeutsche. Das heißt: Die Internetnutzung ist noch lange nicht selbstverständlich. (weiterlesen…)

Unbeliebt und unzureichend: der Beipackzettel

Mittwoch, 28. April 2010

Die klassische Packungsbeilage reicht den meisten Patienten nicht, um sich über ein verschriebenes Medikament zu informieren. Viele Patienten wünschen sich eine zusätzliche Broschüre, die ihnen erklärt, warum sie das Medikament überhaupt einnehmen sollen, wie das Arzneimittel wirkt und mit welchen Folgen die Betroffenen rechnen müssen, wenn sie es nicht einnehmen. Daneben legen sie Wert auf eine ansprechende Gestaltung, leichte Verständlichkeit und nicht-medikamentöse Tipps, die die Therapie unterstützen. Das zeigen die Zwischenergebnisse der Studie „Patientenpräferenzen bei Informationen über Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln“, die zurzeit am Lehrstuhl für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der Universität Witten/Herdecke durchgeführt wird. (weiterlesen…)