Save the date - 14. März 2018 - 12. Kliniksprechertag

Mit ‘Unternehmenskultur’ getaggte Artikel

#metoo-Debatte erreicht die Krankenhäuser

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ein Jahr ist es her, dass die öffentliche Debatte um sexuelle Belästigung in Hollywood unter dem Hashtag #metoo Fahrt aufgenommen hat. Bis heute haben Millionen Menschen diesen Hashtag geteilt, um von ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung zu berichten. Das traurige Fazit: Ob Rundfunk und Fernsehen (WDR), ob Sport (Christiano Ronaldo) oder Politik (Brett Kavanaugh) – so gut wie kein Bereich unserer Gesellschaft ist von Vorwürfen dieser Art verschont geblieben. In einigen Branchen gibt es erste Ansätze, die Vergangenheit aufzuarbeiten, präventive Maßnahmen zu ergreifen und sich aktiv gegen sexuelle Belästigung und Gewalt jeder Art zu wappnen.

Wie nun erneut das Ärzteblatt berichtet, macht die Diskussion auch vor den Krankenhäusern nicht Halt. Laut einer Studie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gaben 70 Prozent der befragten Frauen und Männer an, schon einmal Belästigung am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Am häufigsten berichteten die knapp 750 Teilnehmer demnach von herablassender (62 Prozent) sowie anzüglicher Sprache (25 Prozent), weitere 17 Prozent schilderten unerwünschte Berührungen. Vier Personen waren in ihrer beruflichen Laufbahn zudem sexuellen Übergriffen ausgesetzt.

Als einen begünstigenden Faktor identifizieren die Autoren die traditionell starken Hierarchien in den Krankenhäusern und empfehlen neben einer Null-Toleranz-Politik vor allem eine geeignete Präventionsstrategie. Interessierten Lesern sei daher auch nochmal unser Beitrag auf kliniksprecher.de empfohlen.

#metoo ernst nehmen – gegen sexuelle Diskriminierung im Krankenhaus

Donnerstag, 02. August 2018

Zweifelsfrei hat die #MeToo-Bewegung in den vergangenen Monaten zu einer weltweiten Diskussion geführt, die das Thema sexuelle Belästigung in den Medien und in den Köpfen der Menschen zunehmend präsent macht. Doch während vor allem die Fälle in Hollywood für große Aufmerksamkeit sorgten, scheint die Auseinandersetzung mit dem Thema in Deutschland zu stocken. Dass auch in unserer unmittelbaren Umgebung, zum Beispiel am eigenen Arbeitsplatz, Übergriffe stattfinden, wird häufig ignoriert. Denn nicht jede Branche fühlt sich bei dem Thema angesprochen und schweigt lieber, anstatt das Gesprächsangebot der #MeToo-Bewegung anzunehmen. Dabei könnte eine ernsthafte und offensive Debatte über sexuelle Diskriminierung  die Zusammenarbeit grundlegend verbessern. Auch die Gesundheitsbranche nimmt bislang überwiegend die Rolle eines stillen Beobachters ein – das ist ein Fehler.

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11. Kliniksprechertag: „Kommunikation verlangt Mut, Ausdauer und Selbstbewusstsein.“

Montag, 12. März 2018

Keynote Speakerin Hilkka Zebothsen von der  Asklepios Gruppe

„Die Rolle der Unternehmenskommunikation im Krankenhaus ist nach wie vor schwierig, doch die Professionalisierung schreitet voran“, eröffnete Prof. Dr. Achim Baum den 11. Kliniksprechertag. Auf Einladung der Agentur lege artis waren am 8. März wieder über 60 Teilnehmer in den Zwei-Löwen-Klub in Münster gekommen. „Die Veranstaltung wächst von Jahr zu Jahr “, freute sich auch Geschäftsführerin Corinna Bischof. Gemeinsam mit zahlreichen Referenten sprach das Moderatoren-Duo in diesem Jahr über die Frage, was Kliniksprecher zur Wertschöpfung im Krankenhaus beitragen.

Kommunikation als Managementaufgabe verstehen!
Den Auftakt machte Hilkka Zebothsen und nahm die Kliniksprecher mit auf eine „Abenteuerreise in die interne Kommunikation“. Seit Januar 2018 leitet sie den neu geschaffenen Bereich für interne Kommunikation bei der Asklepios Gruppe in Hamburg. Sie berichtete in ihrem Impulsvortrag von den ersten zwei Monaten im neuen Job. Dabei hob Zebothsen die Rolle der internen Kommunikation für die kultur- und identitätsstiftenden Prozesse eines Unternehmens hervor: „Wir hocken auf dem, was den Laden zusammenhält“. Ihr Fazit lautete daher, Kommunikation nicht nur auf Augenhöhe mit, sondern als Teil des Managements zu verstehen. „Lassen Sie uns versuchen, einen Ort für extraordinäre Kommunikationslösungen zu schaffen“, motivierte sie das Plenum.
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Neue Wege im Personalrecruiting

Mittwoch, 18. April 2012

Es brennt in Deutschland, und zwar an allen Ecken und Enden. Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal ist akut und nicht nur im Gesundheitswesen bleiben viele Stellen unbesetzt. Auch in anderen Bereichen wird der Hunger nach gut ausgebildeten Mitarbeitern immer größer. Attraktive Arbeitsbedingungen könnten dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegen wirken. Dazu zählt zweifelsohne auch ein ansprechender Unternehmensstandort. Doch der lässt sich nicht so einfach herbeizaubern – also müssen andere Pluspunkte her.

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