Mit ‘Web 2.0’ getaggte Artikel

Neue Mitarbeiter gegen Bares

Freitag, 06. Januar 2012

Wer kennt wen: So lautet der Name eines Sozialen Netzwerks. Diese Frage ist allerdings auch beim Thema Recruiting extrem relevant. Laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung werden 30 bis 40 Prozent der offenen Stellen über Vitamin B neu besetzt, wie Spiegel Online berichtete. Und nicht nur das: Ein Angestellter, der einen neuen Kollegen vermittelt, erhält in einigen Betrieben sogar eine Belohnung. In Krankenhäusern, wo der Fachkräftemangel besonders spürbar ist, scheinen Prämien ein probates Mittel zu sein, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. So lobt der Bremer Klinikverbund Gesundheit-Nord 1.000 Euro für denjenigen aus, der einem Arzt, Pfleger oder Verwaltungsfachmann die eigene Arbeitsstätte schmackhaft macht. (weiterlesen…)

Kliniken im Social Web: Bitte keinen Dialog!

Mittwoch, 04. Januar 2012

In den letzten beiden Wochen hat kliniksprecher.de gleich zwei Mal über innovative Recruiting-Maßnahmen in Krankenhäusern berichtet. Zuletzt  ging es um eine neue Job-App der MEDIAN-Kliniken, die die Suche nach aktuellen Stellen vereinfachen soll. In einem weiteren Beitrag stand das Recruiting über Social Media-Tools im Fokus. Aber Vorsicht: Nur wer die dialogorientierten Kanäle adäquat einsetzt und seinen Nutzen versteht, dem gelingt es, via Facebook & Co. potenzielle Mitarbeiter anzusprechen. So ließe sich auch der Kurzcheck dreier Facebook-Seiten von deutschen Krankenhäusern zusammenfassen, den Henner Knabenreich in seinem Blog personalmarketing2null unternommen hat. (weiterlesen…)

Facebook-Studie: Gleich und gleich gesellt sich gern

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Schon seit langer Zeit fasziniert Psychologen, wie homogen es in den meisten Freundeskreisen zugeht: Einstellungen und Geschmäcker werden in hohem Maße geteilt. Doch wo liegt die Ursache für dieses Phänomen? Tun sich Menschen mit ähnlichen Interessen eher zusammen? Oder gleichen sich Ansichten und Hobbys im Lauf einer Freundschaft an?

Um eine Antwort auf dieses Huhn-Ei-Problem zu finden, haben Forscher der Harvard University eine Studie auf Facebook durchgeführt, wie Spiegel Online berichtet. (weiterlesen…)

Social Media Guidelines zwischen Sinn und Unsinn

Dienstag, 22. November 2011

Der ARD-Journalist Richard Gutjahr rät in einem Blogeintrag: „Verbrennen sie ihre Social Media Guidelines“. Viele Unternehmen, unter ihnen auch der Arbeitgeber des zitierten Journalisten, vertrauen hingegen auf den Leitfaden zum Onlineverhalten. Kontrovers diskutiert die Onlinegemeinde über Sinn und Unsinn dieser Guidelines – ohne eindeutiges Ergebnis. (weiterlesen…)

Schlecker, der BVB und das Social Web

Donnerstag, 03. November 2011

Zwei schöne Lehrstücke in Sachen Kommunikation geisterten dieser Tage durch die Presse: der schon vielfach diskutierte Fall Schlecker und die Photoshop-Panne der Sparda-Bank. Beide zeigen par excellence, dass sich die Kommunikationswelt durch das Social Web verändert hat.

Der Brief, den der Leiter der Schlecker-Unternehmenskommunikation an einen Kritiker des grandiosen Slogans „For you. Vor Ort“ schickte, hätte vielleicht gar nicht den Weg ins Netz gefunden, wenn sich der Absender selbst nicht so peinlich-bemüht von seiner Zielgruppe distanziert hätte. So aber jagte das Schreiben durch Facebook, verbreitete sich rasant weiter und bescherte Schlecker einen PR-Skandal. Blogger Sascha Lobo fasst den Kern des Problems treffend zusammen: „Der Schleckerskandal, der eigentlich keiner ist, sondern nur Normalarroganz gepaart mit fehlendem Wissen über die digitale Vernetzung“. Wer heute kommuniziert – und sei es nur ein Brief – müsse die Wirkung bedenken, denn, so Lobo: „Die digitale, soziale Vernetzung kann solche Mikroöffentlichkeiten mit nur einem Klick durch nur einen Teilnehmer in eine Makroöffentlichkeit verwandeln.“ (weiterlesen…)