Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Die Wahrheit über IGeL

Donnerstag, 02. Februar 2012

Entspannende Musik und kleine Nadelstiche: Akupunktur ist ein klassisches Beispiel für eine Individuelle Gesundheitsleistung (kurz IGeL). Die gesetzlichen Krankenkassen kommen nicht dafür auf, Patienten müssen sie also selbst bezahlen. Etwa 350 dieser zusätzlichen Leistungen gibt es.

Problematisch ist, wenn manche Ärzte ihren Patienten eine mitunter nicht nötige Untersuchung nahelegen und dann abkassieren. Seit 2005 ist der Umsatz mit den Leistungen um 50 Prozent auf etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich gestiegen. Die Wut der zahlenden Patienten trifft jedoch nicht unbedingt die Ärzte, sondern die gesetzlichen Krankenkassen. Diese übernähmen bestimmte Leistungen nämlich nicht mehr, heißt es häufig, wenn Patienten in der Praxis zur Kasse gebeten werden. Um ihre Patienten vor vermeidbaren Kosten zu schützen, will der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen jetzt aufklären – und zwar mit fundierten Informationen zu den Individuellen Gesundheitsleistungen. (weiterlesen…)

Von der Idee zum Produkt

Donnerstag, 26. Januar 2012

Ungefähr 13 Jahre dauert es, bis ein neu entwickeltes Medikament auf den Markt kommt. Was in der Zwischenzeit alles passiert, erklärt ein kurzer Film der forschenden Pharmaunternehmen sehr anschaulich.

Neue Internetadressen stehen zum Verkauf – .krankenhaus statt .de?

Montag, 16. Januar 2012

Schon bald können Internetadressen mit nahezu allen Endungen Realität sein – wenn auch nur zu horrenden Preisen. Die Netzverwaltung „Internet Corporation for Assigned Names and Numbers“ (ICANN) gab letzte Woche den Startschuss für die dreimonatige Bewerbungsfrist. (weiterlesen…)

Weihnachtsgruß der besonderen Art

Freitag, 23. Dezember 2011

Einen Tag vor Heiligabend verabschiedet sich die Agentur lege artis per Video-Botschaft ins Weihnachts-Wochenende. Zu sehen gibts das pfiffige 60-Sekunden-Filmchen auf der Seite der Agentur, die seit dem 1. Dezember einen Adventskalender für die Kommunikationsbranche bereithält. Wer den Kalender erst heute entdeckt hat, muss sich nicht ärgern: lege artis stellt die 24 Beiträge auch nach Weihnachten noch einige Tage zur Verfügung. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Im Netz mit Thomas Müller: Das Online-Verhalten eines Durchschnittsdeutschen

Dienstag, 06. Dezember 2011

Das Internet ist längst mitten in der Gesellschaft angekommen – über Dreiviertel der Deutschen sind online. Was genau sie im Netz machen, darüber informieren jährlich statistische Erhebungen wie die ARD/ZDF-Onlinestudie. Die Werbeagentur Jung von Matt hat über 50 solcher Studien zusammengetragen, qualitative Interviews geführt und so das Surfverhalten der Deutschen erforscht. Entstanden ist die „häufigste deutsche Netzwelt“– ein interaktives Format, dass das Nutzungsverhalten von Thomas Müller, einem typischen deutschen Web-User, in Echtzeit wiedergibt.

Die Idee geht von dem Projekt „Deutschlands häufigstes Wohnzimmer“ aus. Dort haben die Werber von Jung von Matt ebenfalls auf Basis statistischer Daten eine Durchschnittsfamilie samt Durchschnittswohnung gebastelt. Die Ergebnisse sind natürlich nicht repräsentativ. Vielmehr stellen sie eine Art „gefühlten“ Durchschnitt dar. Ausgewertet wurden Mittelwerte, Häufigkeitsspitzen und qualitative Daten. Heraus kamen die fiktiven Eheleute Thomas und Claudia Müller mit ihrem Sohn Jan. Im Wohnzimmer der 90-Quadratmeter-Wohnung steht eine eierschalfarbene Couch, ein Deckenfluter, eine Zimmerpflanze und seit 2007 auch ein Computer. Und da Thomas Müller als berufstätiger Mann mittleren Alters den PC statistisch am häufigsten nutzt, hat die Agentur sein Surfverhalten modelliert. (weiterlesen…)